Hafenwirtschaft

  • Cuxhaven bereitet sich auf Brexit vor

    Cuxhavener Unternehmen und ihre Kunden diskutieren zu Lösungsansätzen mit Vertretern aus Politik und Verwaltung

    (v.l.n.r.) Kai-Uwe Bielefeld, Landrat des Landkreises Cuxhaven, Dr. Ulrich Getsch, Oberbürgermeister von Cuxhaven, Sir  Sebastian Wood, britischer Botschafter in Deutschland, Rachel King, Botschaftsrätin Wirtschaft in der Britischen Botschaft, Hans-Peter Zint, Vorstandsvorsitzender der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven, und David McAllister, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Europäischen Parlament und ehemaliger niedersächsischer Ministerpräsident.  Bildquelle: Thomas Sassen/Cuxhavener Nachrichten.Berlin/Cuxhaven, 16. Oktober 2018 – Als wichtiger Hafen für Englandverkehre und internationale Fischwirtschaft wird der Standort Cuxhaven stark vom Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union betroffen. Aus diesem Grund hatte die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven am Montag, den 15. Oktober 2018 zu einem Parlamentarischen Abend in Berlin eingeladen. Das Ziel: Gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft die Vorbereitungen für die am 29. März eintretenden Veränderungen zu intensivieren.

    Knapp ein halbes Jahr vor dem offiziellen Termin stehen laut britischer Regierung etwa 90 Prozent des Austrittsabkommens aus der Europäischen Union fest. Für die deutsche Wirtschaft ist Großbritannien der fünftwichtigste Handelspartner, daher würden Im- und Exporte durch die Einführung der Zollabfertigung erheblich beeinträchtigt. Am Hafenstandort Cuxhaven, von dem aus wöchentlich mehr als sechs Abfahrten zu englischen Häfen starten, würden rund 70 bis 80 Prozent der Verkehre durch diese Änderungen betroffen.

    Wie viele Unternehmen und Organisationen hat sich auch die Cuxhavener Wirtschaft bereits langfristig mit den möglichen Auswirkungen des Brexits auseinandergesetzt. Unter anderem wurden die für die Zollabfertigung benötigten Prozesse in Absprache mit Reedereien, Terminalbetreibern, Speditionen, Verladern und dem Zoll erarbeitet. Die Mitarbeiter der Unternehmen werden durch Schulungen und spezielle Qualifikationen auf neue Anforderungen vorbereitet. Auch neue IT-Systeme für das Terminalmanagement und die elektronischen Schnittstellen zu den Zollsystemen werden eingeführt.

    Herausforderungen für ansässige Unternehmen

    Auf dem CuxDay bestätigte der HWG-Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Zint, dass sich wie viele deutsche Unternehmen auch die Hafenwirtschaft am Standort Cuxhaven auf einen „chaotischen Brexit“ einstellt. „Wir gehen aktuell vom ‚Worst Case Scenario‘ aus und bereiten unsere Prozesse und Verkehre auf einen Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU-Zollunion und dem Binnenmarkt ohne Abkommen vor. Trotzdem wollen wir alles dafür tun, dass dieser Fall nicht eintritt. Das Vereinigte Königreich ist und bleibt für Cuxhaven ein wichtiger Handelspartner. Unser Ziel, bei Politik und der Verwaltung Verständnis für die spezielle Situation Cuxhavens zu schaffen um gemeinsame Lösungswege zu entwickeln, haben wir heute erreicht. Cuxhaven wird am 29. März 2019 Brexit-ready und damit weiterhin ein zuverlässiger Partner für schnelle Versorgungsketten von und nach England sein.“

    Auch Kell Robdrup, Senior Vice President der Reederei DFDS A/S, sprach in seinem Vortrag vor rund 100 Gästen über die Vorbereitungen der Reederei: „Um auf die Herausforderungen, die der Brexit für DFDS und unsere Kunden darstellen wird, vorbereitet zu sein, strebt DFDS an, ab dem 29. März 2019 einen reibungslosen Übergang zu neuen Zoll- und Regierungsanforderungen für Handel und Einwanderung zu gewährleisten. Dazu gehören neue Geschäftsangebote wie die Zollabfertigung selbst, die Lagerung von Waren und die Bereitstellung von Lagerhallen für Industriekunden, um Lagerbestände aufzubauen und so die reibungslose Belieferung ihrer Kunden zu gewährleisten. DFDS ist im Begriff, das hierfür benötigte Know-how aufzubauen und den dafür benötigten Platz an unseren Terminals zu finden.“

    Auf Seite der Kunden sprach Stephan Freismuth, Customs Manager der BMW Group, die Dringlichkeit der benötigten Prozesse an: „Für die BMW Group ist das Vereinigte Königreich nicht nur unser viertgrößter Absatzmarkt, sondern die dort von uns produzierten Fahrzeuge und Fahrzeugteile werden im Gegenzug auch überwiegend auf den Kontinent exportiert. Entsprechend ist aus unserer Sicht die zeitgerechte Anpassung der Zoll- und Logistikprozesse zur Aufrechterhaltung der Business Continuity zwischen UK und EU unabdingbar.“

    EU-Gipfel soll Klarheit bringen

    Zu den Vortragenden gehörten neben Wirtschaftsvertretern auch Vertreter der Ministerien. Dr. Rolf Bösinger, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, gab einen Einblick in die Vorbereitungen der Bundesregierung: „Die Zollverwaltung wird post-Brexit keine neue Aufgabe übernehmen, aber der Umfang vertrauter Aufgaben wird zunehmen. Aus diesem Grund wird die sachgerechte Aufgabenwahrnehmung vor allem an den bedeutenden internationalen See- und Flughäfen, wie auch Cuxhaven, insbesondere im Bereich der Abfertigung, bedarfsgerecht ausgedehnt. Im Haushaltsentwurf 2019 sind dafür eine erhebliche Anzahl zusätzlicher Stellen für den Zoll vorgesehen.“ Er rief zudem alle betroffenen Unternehmen dazu auf, die bestehenden Informationsangebote wie www.zoll.de zu nutzen und die erforderlichen Vorbereitungsmaßnahmen zu prüfen.

    Der britische Botschafter Sir Sebastian Wood begrüßte zu der Veranstaltung mit den Worten: „Vor uns liegt eine entscheidende Woche – bis zum Europäischen Rat sind es nur noch wenige Tage. Jetzt ist die Zeit für Kompromisse – alle Seiten müssen nun den notwendigen politischen Willen finden, um eine neue Beziehung zu gestalten, die unseren einmalig engen Verbindungen und unseren gemeinsamen europäischen Werten Rechnung trägt. Großbritannien und Europa sind durch eine jahrhundertelange gemeinsame Geschichte verbunden, die weit über die Existenz der EU hinausgeht. In globalen Angelegenheiten vertreten wir die gleichen Werte und Interessen. Unsere Sicherheit ist untrennbar miteinander verbunden, ebenso wie unser Wohlstand. An dem Tag, an dem Großbritannien die EU verlässt, wird es ein bedeutender Handelspartner der EU werden, vergleichbar mit den USA und China.“

    David McAllister, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Europäischen Parlament und ehemaliger niedersächsischer Ministerpräsident, hob die Bedeutung des Abkommens für den Hafenstandort hervor: „Cuxhaven wird als Hafen- und Fischereistandort besonders vom Brexit betroffen sein. Es muss alles dafür getan werden, damit die Zugangsrechte und Fangquoten der deutschen Fischwirtschaft erhalten bleiben. Nur wenn jetzt eine Einigung gelingt, wird es eine 21-monatige Übergangsfrist geben, in der sich beide Seiten auf ein zukünftiges Handelsabkommen und die fischereipolitische Zusammenarbeit einigen können. Das Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel diese Woche wird entscheidend sein. Es muss deutliche Fortschritte geben. Die Zeit drängt!“

    Am 17. und 18. Oktober werden in Brüssel die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten zusammenkommen, um sich mit dem aktuellen Stand der Verhandlungen mit dem Vereinigten Königreich sowie mit der Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) zu befassen.

     

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  • Cuxhaven ist Gastgeber der maritimen Arbeitsgruppe der ECG

    HWG-Mitglieder sowie Vertreter von Reedereien, Häfen und der Automobilindustrie diskutieren über die Zukunft der Automobillogistik

    Teilnehmer der maritimen Arbeitsgruppe der ECG auf dem Cuxport-Terminal. Copyright: Cuxport GmbHCuxhaven, 5. März 2018 – Zum zweiten Mal war Cuxhaven Anfang März Veranstaltungsort für die „Maritime & Ports Working Group“ der ECG, der Europäischen Gesellschaft für Fahrzeuglogistik. Hauptthemen des Treffens waren die Beziehung zwischen Reedereien, Häfen, Terminaloperateuren und Logistikdienstleistern und die Rolle der ECG sowie die fortschreitende Digitalisierung der Lieferkette.

    Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich vorrangig mit Themen, die für die Akteure des Sektors, darunter Reedereien, europäische Hafen- und Terminalbetreiber, Dienstleister für die Straßen- und Schienenautomobillogistik, Hersteller und Organisationen, von Bedeutung sind. Co-Sponsoren für die Veranstaltung waren die HWG-Mitglieder Cuxport, DFDS Germany und BLG Automobile Logistics. Neben der Sitzung bot ein Rahmenprogramm den Besuchern Gelegenheit zum Networking mit der Cuxhavener Hafenwirtschaft. Bei einer Bustour wurden zudem die Anlagen und aktuellen Neuerungen im Hafen präsentiert.

    „Wie bei unserem letzten Besuch wurden wir von den Gastgebern in Cuxhaven herzlichst willkommen geheißen. Es ist beeindruckend, die Entwicklungen und Investitionen zu sehen, die an den Hafenanlagen im Sinne der Kunden und auch der Branche allgemein vorgenommen wurden. Gute Infrastruktur und ein effizientes Management sind die einzigen Wege, das Geschäft in diesem wettbewerbsintensiven Markt zu sichern und weiterzuentwickeln“, beschrieb Marcos Duato Mollera, Vorsitzender der Maritime & Ports Working Group der ECG, den Besuch.

    Von besonderem Interesse war für die 40-köpfige Delegation die Vorstellung des in Kürze in Betrieb gehenden Liegeplatz 4 sowie weiterer Hafen- und Terminalerweiterungsflächen. Ein Highlight war auch der Vortrag zur Digitalisierung der Logistikprozesse im Hafen von Mark Scheerlinck von Logit One, der für den Hafen Antwerpen eine digitale Buchungsplattform mitentwickelt hat.

    Oliver Fuhljahn, Head of Automobile Logistics bei Cuxport, fasste zusammen: „Seit sieben Jahren unterstützen wir als Mitglied der ECG-Arbeitsgruppe den Austausch der Branche. Auch dieses Mal wurde mit der Digitalisierung von Lieferketten und Logistikprozessen ein zukunftsgerichtetes Thema angesprochen, mit dem wir uns sehr beschäftigen. Zudem konnten wir die Entwicklungen des Standorts und der Terminals seit dem letzten Besuch 2014 präsentieren, darunter die neuen Kapazitäten für RoRo-Umschlag am Liegeplatz 4.“

     

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  • Cuxhaven: HWG-Mitglieder wählen Vorstand

    Hans-Peter Zint und Arne Ehlers für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt

    Copyright: Thomas SassenCuxhaven, 26. April 2018 – Auf der 45. Mitgliederversammlung der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG) wurde am 17. April 2018 im Donner’s Hotel der 17-köpfige Vorstand für die nächsten zwei Jahre im Amt bestätigt. 43 Mitglieder des Verbands für die Interessensvertretung der Unternehmen rund um den Hafen Cuxhaven nahmen an der Versammlung teil.

    Einzige Veränderungen im Vorstand ist der Beitritt von Thomas Lemke, Geschäftsführer der Boots- und Schiffswerft Cuxhaven. Für das Vorstandsmitglied DFDS ersetzt zudem als neues Mitglied Marcus Braue den ausgeschiedenen Ortolf Barth.

    Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Zint bedankte sich für das erneute Vertrauen: „2017 konnten wir mit unserem erfolgreichen Format des Hafenfrühstücks, der Teilnahme an der Veranstaltungsreihe Hafen trifft Festland der Seaports of Niedersachsen und nicht zuletzt unserem CuxDay in Hamburg unsere Zielgruppen und -märkte ansprechen sowie die für unseren Standort wichtigen Themen platzieren. Auch in diesem Jahr werden wir die Entwicklung wie auch die Herausforderungen und Chancen für den Hafen Cuxhaven in den Fokus rücken.“

    Arne Ehlers, stellvertretender Vorsitzender, ergänzte: „Die Weiterentwicklung des Deutschen Offshore-Industrie-Zentrums, das Engagement der HWG für die Nachwuchsförderung in der Hafenlogistik und die Elektrifizierung der Bahnstrecken von und nach Cuxhaven sind nur einige der Schwerpunkte, die wir uns für 2018 gesetzt haben. Wir sind sicher, dass wir gemeinsam und in Zusammenarbeit mit der Stadt, Niedersachsen Ports, den Behörden und der Politik hier auch weiterhin positive Ergebnisse erreichen können.“

     

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  • Delegation aus Helgoland besucht Cuxhaven

    HWG-Mitglieder Cuxport und DFDS präsentieren RoRo-Standort Cuxhaven

    Helgoland Delegation_Copyright: Oliver Fuhljahn

    Zum Start in das neue Jahr besuchte eine Delegation aus Helgoland, rund um den Bürgermeister Jörg Singer, den Cuxhavener Hafen, um sich ein Bild von einem der bedeutendsten Häfen für den Umschlag im Roll-on- und Roll-off-Verfahren (kurz: RoRo) zu machen. Denn ob tonnenschwere Segmente für Onshore- und Offshore-Windkraftanlagen, Neufahrzeuge oder Trailer mit verschiedensten Waren – eine Vielzahl von Gütern wird an den Liegeplätzen Cuxhavens rollend umgeschlagen.

    Hans-Peter Zint, HWG-Vorsitzender und Geschäftsführer beim HWG-Mitglied Cuxport sowie Oliver Fuhljahn, Head of Automobile Logistics bei Cuxport zeigten den Gästen unter anderem die hoch spezialisierten RoRo-Anlagen auf dem Europakai. Das Cuxport-Terminal verfügt über drei RoRo-Liegeplätzen mit bis zu 15,8 m Wassertiefe, wo der Umschlag von rollender Ladung mit Stückgewichten von bis zu 350 t, über drei automatische Rampen tideunabhängig und ohne Schleusen erfolgen kann.

    Des Weiteren ergab sich auch die Möglichkeit, das in Beladung befindliche RoRo-Schiff „Petunia Seaways“ der auf RoRo-Verkehre spezialisierten Reederei DFDS Seaways zu besichtigen. Der Kapitän stand den Gästen Rede und Antwort und klärte über die Besonderheiten bei diesen speziellen Verkehren auf.

    „Cuxhaven hat sich durch Investitionen in entsprechende Infrastruktur und Ausstattung auf rollende Güter, Schwergut und Projektladungen ausgerichtet. Durch die schwerlastfähigen Liegeplätze und Plattformen und die verbindende Schwerlaststraße ist der gesamte Hafen für die Lagerung und den Umschlag von Projektladungen einsatzfähig. Es freut uns, diese Expertise zu vermitteln und Cuxhaven als leistungsfähigen und erfolgreichen Hafen zu präsentieren“, fasst Hans-Peter Zint, Vorsitzender der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven, den Besuch zusammen.

    Neben dem zunehmenden RoRo-Verkehr hat Cuxhaven eine lange Tradition als Fischereistandort und als Versorgungshafen für die Insel Helgoland.

     

  • Delegation aus Kuwait besucht Cuxhaven

    HWG-Mitglied Cuxport präsentiert die Aufgaben eines Multipurpose-Hafens

     

    Delegation aus Kuwait in Cuxhaven, copyright: Cuxport GmbHIm Rahmen eines zweiwöchentlichen Auslandsmanagementtrainings der Hamburg Port Consulting GmbH besuchten am 14. Februar 2018 12 kuwaitische Führungskräfte aus den Bereichen Management, Controlling und Human Resources der Hafenbehörde Kuwait den Hafen Cuxhaven. Bei Cuxport informierten sie sich in einem Workshop über die Aufgaben eines Multipurpose-Terminals. Anschließend besichtigten sie während einer Führung den gesamten Hafen.

    „Der Hafen Cuxhaven und das Multipurpose-Terminal der Cuxport zeigen als positives Beispiel, wie sich ein Hafen in mehrere Richtungen vielfältig entwickeln kann. Es freut uns, diese Expertise als Teil eines solchen Trainings zu vermitteln und Cuxhaven als leistungsfähigen und erfolgreichen Hafen zu präsentieren“, fasst Oliver Fuhljahn, Head of Automobile Logistics bei Cuxport, die Veranstaltung zusammen.

  • DFDS erhöht die Frequenz im Großbritannien-Verkehr ab Cuxhaven

    Trotz COVID-19-Pandemie und Brexit störungsfreie Abfertigung in Cuxhaven

    Cuxhaven, 28. Januar 2021 – Ab 1. Februar erweitert die dänische Reederei und HWG-Mitglied DFDS ihren Fahrplan im Frachtlinienverkehr zwischen Cuxhaven und Immingham um eine weitere Abfahrt auf nun insgesamt sechs wöchentliche Schiffsanläufe. Dank unbegleiteter Transporte erweist sich die Route über Cuxhaven trotz der COVID-19-Pandemie und des Brexits als robust, sodass die Abfertigung am Cuxport-Terminal für Transporte ins Vereinigte Königreich störungsfrei durchgeführt werden kann.

    Britannia Seaways CUX klein 1Mit der zusätzlichen Abfahrt am Mittwoch agiert die Route ab dem niedersächsischen Tiefseehafen Cuxhaven nun zukünftig von Montag bis Samstag. Zum Einsatz kommen dabei die beiden RoRo-Schiffe Selandia Seaways und Britannia Seaways. Neben der zusätzlichen Abfahrt wird auch die Fahrplanstruktur angepasst und noch stärker auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt. So werden die Überfahrtzeiten zwischen Cuxhaven und Immingham auf 19 Stunden reduziert und es finden nun alle Abfahrten in den Abendstunden statt. Insbesondere den Trailerkunden bietet dies die Möglichkeit, ihre Ladungen abends am Terminal des HWG-Mitglieds Cuxport abzuliefern, wo sie wiederum unbegleitet verschifft werden können. Die Speditionen haben hierdurch eine bessere Planbarkeit und laufen kein Verzögerungsrisiko für ihre Fahrer durch etwaige Brexit-bedingte Zollkontrollen. So können Staus am Terminal, und damit am Grenzübergang, vermieden werden.


    „Mit einer zusätzlichen Abfahrt und besser abgestimmten Abfahrtszeiten in den Abendstunden bieten wir unseren Kunden eine attraktive und zuverlässige Alternative, um ihre Transporte von und nach Großbritannien durchzuführen", sagt Marcus Braue, Niederlassungsleiter Cuxhaven bei DFDS Germany und ergänzt: „Im Markt ist ein allgemeiner Trend von begleiteten zu unbegleiteten Verladungen zu erkennen und das ist auch der Grund, warum wir die Abfahrtszeiten den Kundenbedürfnissen anpassen.“


    „Bisher haben COVID-19 und die neuen Zollbestimmungen durch den Brexit nicht zu Beeinträchtigungen bei Abfertigungen von Cuxhaven in Richtung Großbritannien geführt. Hier zeigt sich, dass sich unsere guten Vorbereitungen gemeinsam mit allen Beteiligten auszahlen und wir keine größeren Probleme bei der Export- und Import-Abfertigung erleben“, fügt Hans-Peter Zint, Vorsitzender der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven und Geschäftsführer der Cuxport GmbH, hinzu.

     

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  • Aufsichtsrat im Amt bestätigt

    Dirks erneut Vorsitzender der niedersächsischen Hafenwirtschaft

     

     

    Karsten Dirks, Vorstandsvorsitzender der Niedersächsischen Hafenvertretung e. V. (NHV), copyright: Emder Verkehrs und Automotive Gesellschaft mbHAuf ihrer Mitgliederversammlung hat die Niedersächsische Hafenvertretung e. V. (NHV) Karsten Dirks als Vorstandsvorsitzenden wiedergewählt. Damit bekleidet der Geschäftsführer der EVAG Emder Verkehrs und Automotive Gesellschaft mbH, der auch die  Sprecherposition der Arbeitsgemeinschaft niedersächsischer Seehäfen innehält, diese Position in seiner zweiten Amtszeit.

    Des Weiteren wurden Uwe Jacob, Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, John H. Niemann, Wilhelmshavener Hafenwirtschaftsvereinigung e. V., Hans-Peter Zint, Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e. V., und Michael Appelhans, Rhenus Midgard GmbH & Co. KG, in ihren Vorstandsämtern bestätigt.

    Wie bisher stellen die Vorstandsmitglieder der NHV gleichzeitig auch die „geborenen“ Mitglieder des Aufsichtsrats der Hafenmarketinggesellschaft Seaports of Niedersachsen GmbH, wobei Karsten Dirks wieder den Aufsichtsratsvorsitz übernimmt. Weiterhin gehört Jan Müller, Vorstandsvorsitzender der J. Müller AG Brake, für den Seehafen Brake erneut dem Gremium an. Sabrina Wendt, Leiterin der Agentur für Wirtschaftsförderung der Stadt Papenburg, wurde als Vertreterin für die kommunalen Seehäfen Leer, Oldenburg und Papenburg neu in den Aufsichtsrat gewählt.

  • Elbvertiefung: Bau zweier Unterwasserlagerungsflächen „Medemrinne“ und „Neufelder Sand“ erfolgreich umgesetzt

    HWG-Mitglied Machulez KG koordinierte das logistische Großprojekt am Hafenstandort Cuxhaven

    Hansakai für UWA Medemrinne; Bildquelle: Machulez KGCuxhaven, 21. November 2019 – Im Rahmen der Vertiefung der Fahrrinne der Elbe zur besseren Nutzung durch die Schifffahrt wurden von März bis Oktober an den Unterwasserablagerungsflächen (UWA) „Medemrinne“ und „Neufelder Sand“ insgesamt rund 1.200.000 Tonnen Wasserbausteine verbaut. Die Machulez KG, Mitglied der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG), koordinierte als der Logistikdienstleister vor Ort die Logistikbedarfe zwischen den Wasserbauunternehmen, dem Steinbruch und den örtlich verantwortlichen Institutionen. Machulez stellte hierbei ihr Logistik-Netzwerk und seine Hafeninfrastruktur zur Verfügung und fungiert somit als Basishafen im Rahmen der Elbvertiefung für den ersten Bauabschnitt.

    Das Steingemisch wurde für die Fertigstellung je eines zentralen Damms innerhalb der UWAs im Elbmündetrichter benötigt, damit die später ausgebaggerten Sedimentmengen dort gelagert und nicht in die Elbe oder in die Nordsee zurückgeschwemmt werden können.


    „Die größte Herausforderung im Projekt war es, die mehrfach parallelen Abwicklungen aller im Projekt beteiligten Schiffe sowie die dazugehörigen Vor- und Nachläufe abzufertigen. Dies ist uns ohne Wartezeiten gelungen“, erläuterte das Projekt-Team, der Machulez KG.


    Bereits durch eine vorausschauende Planungsphase und synchronisierte Schnittstellen für alle Beteiligten der Liefergemeinschaft konnte das komplexe Logistikprojekt am Hafenstandort Cuxhaven erfolgreich umgesetzt werden. Die Liefergemeinschaft bestand aus einem norwegischen Steinproduzenten, Wasserbau-Spezialisten und diversen örtlich verantwortlichen Institutionen. Ferner waren die Kenntnisse der umfangreichen Leistungsverzeichnisse, die Qualitätsanforderungen des Gesteins sowie die nautisch-technische Erfahrung zur Einschätzung der Realisierung von großer Bedeutung.


    Als Baustellen-Basishafen wurde der seit über 70 Jahren bewährte Firmenstandort Hansakai in Cuxhaven genutzt, da er sich für das Auf- und Abrüsten der Wasserbauschiffe mit der neuen 50 Meter breiten RoRo-Schwerlastrampe und den etablierten und vielseitigen Hafenumschlagsgeräten sehr gut eignet. Zusätzlich wurde die Hafenanlage am Steubenhöft als Umschlagsterminal betrieben.


    Die über 1 Millionen Tonnen Wasserbausteine trafen von März bis September 2019 in über 40 Schiffsanläufen aus Norwegen in Cuxhaven ein und wurden in zwei unabhängigen Logistikkreisläufen mit jeweils drei Baustellen-Schiffen an den beiden Unterwasser-Baustellen angeliefert. Dank bordeigener Gantry-Kräne der Anlieferschiffe konnte eine Bord-Bord-Beladung vorgenommen werden. Die Logistikkette wurde durch Einbau-Schuten, Klappschuten, Pontons und Schleppern, der Wasserbaufirmen van den Herik und Jan de Nul sichergestellt.


    Dieser Projektabschnitt der Elbvertiefung wurde Ende September erfolgreich realisiert. Bis Mitte 2021 soll laut des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur die Erweiterung der Fahrrinne dauern.

     

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  • Elektrifizierung der Bahnstrecke Stade-Cuxhaven

    DB Netz unterrichtet den Vorstand der HWG über den aktuellen Planungsstand

    Umschlag eines Containers vom Zug auf das Terminal mit direktem Gleisanschluss. Bildquelle: Cuxport GmbH.Cuxhaven, 15. Juli 2019 – Die Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Stade und Cuxhaven ist zwingende Voraussetzung für den Ausbau des Hafenumschlags sowie für die Optimierung des Personennahverkehrs Richtung Hamburg – dies war das Thema der 241. Vorstandssitzung der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG) am 1. Juli 2019. Hierfür hatte der HWG-Vorstand den Leiter Kundenmanagement und Fahrplan Regionalbereich Nord der DB Netz Michael Körber eingeladen.

    Mittlerweile ist das lang angestrebte Vorhaben in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030 aufgerückt, bestätigte Michael Körber. 2020 solle die konkrete Planung beginnen. Die Aufhebung der Eingleisigkeit der Strecke im Bereich der Oste-Querung sei jedoch nicht Bestandteil der Maßnahme. Aufgrund der dennoch nicht unerheblichen Baumaßnahmen werde man durch die üblichen Genehmigungsverfahren inklusive einer Planfeststellung gehen müssen. Vor diesem Hintergrund sieht Michael Körber die Fertigstellung der Strecke gegen Ende der 2020-er Jahre.


    Der HWG-Vorstand bedankte sich bei Michael Körber für diesen Sachstandsbericht und regte an, alle zur Verfügung stehenden Beschleunigungsmöglichkeiten auszunutzen. „Die Elektrifizierung der Bahnstrecke hat eine Reihe positiver Effekte. Die Fahrtzeitverkürzung im Personennahverkehr nach Hamburg ist eine herausragende Maßnahme zur Integration der Räume in der Metropolregion Hamburg und trägt erheblich zur Attraktivitätssteigerung des Touristik-Standortes Cuxhaven bei. Im Bereich des Hafenumschlags ist die Bahnanbindung ins Hinterland durch die erhöhten Kosten der aktuellen Dieseltraktion belastet. Die Elektrifizierung bietet hier die Möglichkeit, auch weiter entfernte Ladungsquellen durch einen umweltfreundlichen und effizienten Bahnverkehr zu erschließen. So kann die Wettbewerbsfähigkeit des Hafenstandortes gesichert werden“, sagte der HWG-Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Zint.


    Michael Körber ergänzte: „Uns als DB Netz ist die Bedeutung der Bahnanbindung von Cuxhaven bewusst. Entsprechend stellen wir sicher, dass diese Maßnahme mit dem nötigen Nachdruck umgesetzt wird.“


    Zurzeit verkehren auf der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Cuxhaven Dieselloks, da es zwischen Stade und der Endhaltestelle Cuxhaven keine Oberleitungen gibt. Die Strecke wird im Bundesverkehrswegeplan 2030 unter der Kategorie „Vordringlicher Bedarf“ genannt. Durch die Elektrifizierung der Bahnstrecke würde die nötige Umkopplung von Loks im Güterverkehr für die Strecke entfallen. Regionalbahnen könnten zudem mit erhöhter Geschwindigkeit fahren, was die Reisezeit im Personennahverkehr deutlich verkürzen würde.

     

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  • Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven stemmt gemeinsam Herausforderungen der Corona-Krise

    HWG-Mitglied DFDS wieder mit mehr Abfahrten im Frachtfährverkehr

    Petunia Seaways_Copyright_DFDSCuxhaven, 6. Juli 2020 – Ab dieser Woche verkehren wieder zwei RoRo-Schiffe mit fünf wöchentlichen Abfahrten im Frachtlinienverkehr zwischen Cuxhaven und Immingham. Damit kehrt die dänische Reederei und HWG-Mitglied DFDS zu ihrem gewohnten Fahrplan zurück, den sie Pandemie-bedingt seit April gekürzt hatte. Trotz der Corona-Krise blieb der Hafen Cuxhaven voll betriebsfähig und erwartet in den kommenden Monaten wieder steigende Umschlagszahlen.

    Mit dem Einsatz ihrer beiden Fähren "Petunia Seaways" sowie ab dem 8. Juli zusätzlich der "Belgia Seaways" erhöht sich die Gesamtfrachtkapazität bei der dänischen Reederei DFDS A/S nun um mehr als 70 Prozent. „Die Ladungsmengen zwischen Deutschland und Großbritannien, insbesondere auch bei den Neuwagen-Verschiffungen, steigen wieder an. Wir freuen uns deshalb sehr, zur Normalität zurückzukehren und unseren Kunden fast tägliche Abfahrten anbieten zu können“, sagt Ortolf Barth, Route Director bei DFDS. Im April hatte DFDS ihren Fahrplan zwischen Cuxhaven und Immingham auf drei Abfahrten mit nur einem Schiff gekürzt.


    Die Cuxhavener Hafengemeinschaft hatte schnell und flexibel auf die Corona bedingten Mengenreduzierungen in einigen Märkten, insbesondere in Großbritannien reagiert. Die Transportroute über Cuxhaven erwies sich hierbei als besonders robust und konnte ungestört weiter bedient werden, auch weil die Güter während des Landtransports keine Ländergrenzen überschreiten und daher von etwaigen Störungen an Grenzstellen komplett unbelastet sind. Das hat Cuxhavens Rolle als wichtigen Anlaufpunkt für störungsfreie Transporte nach England erneut unter Beweis gestellt.


    „Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven und ihre Mitgliedsunternehmen haben mit Hilfe ihrer Mitarbeiter alles Notwendige unternommen, um die Lieferketten aufrechtzuerhalten. Die Abfertigung der Schiffe und landseitigen Umschlagaktivitäten werden aktiv mit allen Beteiligten abgestimmt und flexibel durchgeführt. Trotz der Beschränkungen des öffentlichen Lebens war und ist gewährleistet, dass der laufende Betrieb ohne Störung oder Einschränkung durchgeführt wird“, sagt Hans-Peter Zint, Vorsitzender der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven.


    Jeden Tag verlässt eine Nacelle das Werk in Cuxhaven. Fotograf: Ulrich WirrwaAuch die Transporte im Bereich der On- und Offshore-Energie sind kaum von der Corona-Pandemie betroffen gewesen. So läuft die Produktion bei HWG-Mitglied Siemens Gamesa Renewable Energy weiterhin stabil. „Glücklicherweise waren die Auswirkungen des Coronavirus für uns bislang geringer als wir erwartet hatten. Wir mussten die Produktion nicht stoppen, haben keine Kurzarbeit und auch unsere Lieferketten sind intakt geblieben“, berichtet Anton Bak, Werksleiter bei Siemens Gamesa in Cuxhaven und ergänzt: „Wir haben jedoch schon sehr früh eine große Anzahl von Sicherheitsmaßnahmen und -vorschriften eingeführt. Dabei zeigte sich jetzt in der Krise die gute Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Unternehmen im Hafen.“


    Der Standort Cuxhaven ist zentraler Bestandteil für das Fertigungsnetzwerk des deutsch-spanischen Windanlagenherstellers und soll auch bei der Herstellung kommender Turbinenmodelle zum Einsatz kommen. So ist für 2022 die Serienproduktion sowohl für die Zehn- als auch die Elf-Megawatt-Anlage geplant. Darüber hinaus sollen ab 2024 auch die Maschinenhäuser für die neuen Mega-Turbinen mit einer Leistung von 14 Megawatt in Cuxhaven gefertigt werden.

     

    Über die HWG
    Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die Positionierung Cuxhavens als bedeutenden Hafenstandort für die Offshore-Windenergie in Deutschland ein. Aktuelle Neuigkeiten der HWG gibt es auf der Homepage, bei LinkedIn und Twitter.

     

    Weitere Informationen zum Cuxhaven-Immingham Fahrplan finden Sie hier: https://www.dfds.com/en/freight-shipping/routes-and-schedules/cuxhaven-immingham

     

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  • Perspektiven für die Cuxhavener Fischwirtschaft

    HWG-Mitgliedsunternehmen präsentieren sich auf der „fish international“ in Bremen

      Der Cuxhaven-Stand auf der letzten fish international im Jahr 2016. Copyright: Thomas SassenCuxhaven, 26. Februar 2018 – Zum 30. Geburtstag der wichtigsten Fachmesse für die Fischbranche präsentieren sich auch Unternehmen des Fischereistandorts Cuxhaven wiederholt vor Ort. Am Gemeinschaftsstand 5E39 in Halle 5 präsentieren sich neben den Sponsoren, der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG) und der Seaports of Niedersachsen, 14 Firmen und Institutionen und zeigen einen Querschnitt durch die Fischwirtschaft.

    So präsentiert das HWG-Mitglied Kutterfisch-Zentrale beispielsweise ihr vor kurzem erhaltenes Naturland-Zertifikat für nachhaltig gefischten Seelachs und informiert Interessierte über die zwei neuen Kutter, die momentan in Spanien gebaut werden und durch ihre Motoren mit Katalysatoren besonders umweltschonend sind.

    Die 1988 gegründete Ausstellung für Fischverarbeiter und -händler, Gemeinschaftsverpfleger, Gastronomen und Lebensmittelhändler startete damals mit 100 Ausstellern. 2018 werden 312 Aussteller dabei sein, davon rund 40 Prozent aus dem Ausland. Auch die Besucheranzahl steigt mit jeder Ausstellung im Zweijahresrhythmus. 2016 wurden 11.732 Besucher verzeichnet, die Messe erwartet auch in diesem Jahr ein ähnliches Interesse.

    „Die ‚fish international‘ ist für uns ein Muss – sie ist die einzige deutsche Fachmesse für die Fischwirtschaft“, bestätigt Jens Lühmann, Organisator des Cuxhaven-Stands und Geschäftsführer der Spedition Lühmann GmbH & Co. KG. „In Cuxhaven finden unsere Kunden vom Fischfang, über die Verarbeitung, Verpackung, Lagerung, Lieferung, das Labor und den Verkauf fast alle Dienstleistungen. Auf der Messe bieten wir ihnen die Möglichkeit für persönliche Gespräche und die erste Kontaktaufnahme.“ Mit einem Gemeinschaftsstand, so erklärt er, sei dazu die Frequenz der Besucher höher als an einem eigenen Stand, da die Besucher viele verschiedene Ansprechpartner an einem Ort antreffen.

    Auf einer Bruttofläche von 10.680 Quadratmetern in den Hallen 5 und 6 der Messe Bremen gibt es jedes Mal auch die neusten Innovationen zu sehen – nicht nur im kulinarischen Bereich. Im Ausstellungsbereich Aquakultur zeigen Aussteller von Ausstattung bis Zubehör alles für die Fischzucht und -produktion in Kreislaufanlagen. In einem entsprechenden Aquakultur-Workshop werden Best-Practice-Beispiele zu den Themen Kreislaufanlagen, Salmoniden, Shrimps und Tierwohl präsentiert.

     

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  • Einblick in die Logistik

    Schüler und Lehrer erkunden Arbeitswelten Cuxhavener Unternehmen

    Die Schüler der Geschwister-Scholl-Schule Altenwalde auf dem Cuxport-Terminal in Cuxhaven. Bildquelle: Heuer/Geschwister-Scholl-Schule Altenwalde.Cuxhaven, 20. Mai 2019 – Unter dem Motto „Logistiktag im Cuxland 2019“ präsentierten am 14. Mai 2019 lokale Unternehmen Schülern aus umliegenden Schulen ihre Angebote für Ausbildungs- und Berufsbilder in den Bereichen Hafen, Transport und Logistik. Das erklärte Ziel der jährlichen Veranstaltung ist es, den Schülern die vielseitigen Möglichkeiten für Karrieren in einer zukunftsorientierten Branche und insbesondere in der Region Cuxland näher zu bringen.

    Insgesamt 59 teilnehmende Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler aus vier regionalen Schulen konnten bei einer Tour zu den verschiedenen Unternehmensstandorten Berufsfelder wie die des Hafenlogistikers, Bus- und Berufskraftfahrers, schiffsbetriebstechnischen Assistenten oder Logistikkaufmanns kennenlernen. Sie erhielten so einen Blick hinter die Kulissen der Unternehmen, die eine wichtige Rolle im Alltag eines jeden spielen, aber nicht unbedingt jedem bekannt sind.

    Auf dem Terminal des Logistikdienstleisters Cuxport sowie bei der Reederei DFDS Germany erhielten die Besucher einen Einblick in die riesigen Dimensionen des Hafenumschlags. Ob Container, Lkw mit Trailern oder riesige Offshore-Türme – per Kran oder auf Schwerlast-Zugmaschinen wird im Hafen alles bewegt. Bei Otto Wulf ging es um die Abwicklung von Logistik auf hoher See – hier informierten sich die Schülerinnen und Schüler zum Beruf des Schlepperkapitäns, der selbst die größten Containerschiffe sicher in den Hafen oder von einem Ort zum anderen führt.

    Der präzise und sichere Transport von Gefahrgütern stand bei Richard Heinbokel im Vordergrund. Das Unternehmen mit einer Niederlassung in Hemmoor präsentierte die verschiedenen Abteilungen und Berufe. Auch das Busunternehmen KVG Stade setzt auf sicheren Transport – aber auch die moderne Technik stand hier im Vordergrund der vorgestellten Ausbildungsmöglichkeiten.

    Die Teilnehmer stammten aus der Osteschule Hemmoor, der Geschwister-Scholl-Schule Altenwalde, der Hauptschule Otterndorf und der Realschule Cuxhaven. Erstmals waren in diesem Jahr auf eigenen Wunsch auch zehn  zukünftige Wirtschaftslehrkäfte, die momentan ihren Vorbereitungsdienst am Studienseminar Cuxhaven absolvieren, mit dabei. „So können die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst die Unterrichtseinheit rund um das Thema Logistik gestalten und gleichzeitig einen Beitrag zur Berufsorientierung der Schüler und Schülerinnen leisten. Die Erkenntnisse des Logistiktages werden im Unterricht multiplikatorisch weitergegeben, um die Schülerinnen und Schüler für diesen Branchenschwerpunkt zu sensibilisieren“, bestätigte Nadja Lechner, Fachbereichsleitung Wirtschaft & Berufsorientierungskoordinatorin der Realschule Cuxhaven.

    Die Veranstaltung, organisiert durch die Agentur für Wirtschaftsförderung Cuxhaven, findet normalerweise am offiziellen Tag der Logistik  der Bundesvereinigung Logistik (BVL) im April statt. Da dieser jedoch in diesem Jahr in die niedersächsischen Osterferien fiel, hatte sich der Organisator für einen Alternativtermin entschieden.

    „Wir freuen uns besonders, dass es auch in diesem Jahr gelungen ist, Schulen und Unternehmen für die Durchführung des Cuxland-Logistiktages zu gewinnen. Dies zeigt das weiterhin große Interesse der Beteiligten an diesem Veranstaltungsformat, das wir auch in den kommenden Jahren wieder anbieten werden, 2020 wieder am Tag der Logistik am 2. April“, bestätigen Dr. Christian Rogge und Antje Streng, Organisatoren des Cuxland-Logistiktages von der Agentur für Wirtschaftsförderung.

    „Cuxhaven ist nicht nur ein wunderschöner Wohnort. Hier gibt es auch vielfältige und herausfordernde Jobs mit Perspektive. Das möchten wir als hafenansässige Unternehmen der nächsten Generation mit auf den Weg geben und hoffen, einige der Besucher in Zukunft wieder zu sehen“, so Hans-Peter Zint, Vorsitzender der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG) und Geschäftsführer von Cuxport. Die HWG unterstützt die jährlich stattfindende Veranstaltung der Agentur für Wirtschaftsförderung.

     

    Über die Agentur für Wirtschaftsförderung
    Die Agentur für Wirtschaftsförderung Cuxhaven ist die regionale Anlaufstelle für Unternehmen und Existenzgründer in allen Fragen und Anliegen rund um die Themen Förderprogramme und Unternehmensservice. Vorrangige Aufgabe ist die Förderung einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung, die Unterstützung bei der Wahrnehmung neuer wirtschaftlicher Chancen und Technologietrends sowie die wirtschaftliche Standortvermarktung von Landkreis und Stadt Cuxhaven.

     

    Über die HWG
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  • Mein Schiff 3 legt unter strengen Sicherheitsvorkehrungen in Cuxhaven an

    HWG-Mitglieder sind eng in Vorbereitungen eingebunden

    Mein Schiff 3 in Cuxhaven Copyright NPorts min

    Seit Ende April 2020 liegt das Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 3“ am Steubenhöft in Cuxhaven. Es ist das bisher größte Passagierschiff, das je an der historischen, etwa 400 Meter langen Pier anlegte.

    Das Schiff der Reederei TUI Cruises startete am 18. April von den Kanarischen Inseln. An Bord des knapp 300 Meter langen Schiffes befanden sich rund 2.900 Menschen aus über 60 Nationen, alles Besatzungsmitglieder von der „Mein Schiff 3“ sowie von anderen Kreuzfahrtschiffen von TUI Cruises. Die letzten Passagiere hatten das Schiff bereits am 23. März im Mittelmeer verlassen. Jedoch hatte die Reederei Probleme einen Hafen zu finden, um die Versorgung des Schiffes, unter anderem mit Trinkwasser und Treibstoff, sicherzustellen. Denn viele Häfen, wie etwa in Spanien, können aufgrund der Corona-Pandemie nicht angelaufen werden. In der Not bot sich Cuxhaven an das Schiff aufzunehmen. Bei Ankunft in Cuxhaven, war die Besatzung bereits mehr als vier Wochen ohne Fremdkontakt und frei von Symptomen einer COVID-19-Erkrankung auf dem Schiff. Dies war eine Voraussetzung der lokalen Behörden, dem Schiff das Einlaufen in Cuxhaven zu genehmigen. Neben der Versorgung sollte mehr als 1.200 Crewmitgliedern eine sichere Rückreise in ihre Heimatländer ermöglicht werden.

    Bei den Vorbereitungen zur Abmusterung der Crew arbeiteten Mitglieder der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven und Hafenbetreiber Niedersachsen Ports (NPorts) eng mit Behörden wie der Bundespolizei und dem Gesundheitsamt des Landkreises zusammen. Vor allem Oberbürgermeister Uwe Santjer und Landrat Kai-Uwe Bielefeld waren bei der Organisation einbezogen. Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen sprach man sich in Cuxhaven dafür aus, den Besatzungsmitgliedern die Heimreise zu ermöglichen. Oberste Priorität hatte die Sicherheit der Besatzung und der Menschen an Land. Der Plan sah vor die knapp 1.200 Crewmitglieder innerhalb von vier Tagen von Bord zu bringen und mithilfe gecharterter Busse zu den Ausreiseflughäfen zu bringen. Durch die kurzfristige Schließung einiger asiatischer Flughäfen und erschwerten Einreisebedingungen in anderen Heimatländern, verzögerte sich die Abreise vieler Crewmitglieder jedoch stark.

    „Als bedeutender niedersächsischer Hafenstandort war es für Stadt und Landkreis Cuxhaven selbstverständlich, großen Teilen der Crew an Bord von ‚Mein Schiff 3‘ die ersehnte Heimreise in engem Zusammenwirken aller beteiligten Dienststellen unter Beachtung aller gesundheits- und sicherheitsrelevanten Erfordernisse insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Krise zu ermöglichen“, erklärten Oberbürgermeister Uwe Santjer und Landrat Kai-Uwe Bielefeld.

    „Vor dem Hintergrund der Vielzahl an Beteiligten und der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, war die Koordination eine große logistische Herausforderung. Doch dank der exzellenten Kooperation zwischen den lokalen Behörden, TUI und dem Hafen verliefen die Vorbereitungen reibungslos, sodass das Schiff sicher in Cuxhaven anlegen konnte“, ergänzte Arne Ehlers, stellvertretender Vorsitzender der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven und Geschäftsführer BREB GmbH & Co. KG.

    Nachdem im weiteren Verlauf bei 15 Besatzungsmitgliedern grippeähnliche Symptome auftraten, wurden vom Kontaktumfeld der Betroffenen sowie systemrelevanten Mitgliedern der Schiffsführung und Besatzung zunächst rund 250 Proben genommen. Einer davon war Corona- positiv. Die betroffene Person und sein Umfeld wurden umgehend an Bord isoliert. Danach wurde die gesamte Besatzung getestet- weitere acht Ergebnisse waren positiv. Alle neun Betroffenen verließen daraufhin das Schiff und wurden in Krankenhäusern in Quarantäne verbracht. Es besteht bei sehr mildem Verlauf in zwei Fällen ansonsten Symptomfreiheit.

    Inzwischen hat die Reederei unter Berücksichtigung aller geltenden Vorsichtsmaßnahmen Rückflüge für rund 1.200 gesunde Menschen geplant, die zuvor zwei Mal negativ getestet wurden. Am 8. und 11. Mai starteten die ersten Charter-Flüge in die Ukraine, Indonesien sowie in weitere Länder.

     

     

     

  • Neuer Aufsichtsrat für NPorts

    Minister Dr. Bernd Althusmann übernimmt Vorsitz der Hafengesellschaft

     

    Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Dr. Bernd AlthusmannDer neue niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Dr. Bernd Althusmann, ist zum Aufsichtsratsvorsitzenden bei der landeseigenen Hafen- und Infrastrukturgesellschaft Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG gewählt worden. Althusmann folgt auf den neuen Umweltminister Olaf Ließ, der den Vorsitz seit dem 27. Juni 2017 inne hielt. Dem Gremium gehören des Weiteren Corinna Gottschalk vom Niedersächsischen Finanzministerium, Ingelore Hering vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie Sascha Gatena von Niedersachsen Ports aus Norden an.

     

  • Timo Schön zu Besuch in Cuxhaven

    Neuer Seaports-Geschäftsführer trifft den HWG-Vorstand

    copyright: Joachim WöhlkensNachdem Timo Schön Inke Onnen-Lübben Anfang August als Geschäftsführer der Seaports of Niedersachsen abgelöst hatte, besucht er zurzeit die einzelnen der neun niedersächsischen Seehäfen. Am 16. August war er hierfür in Cuxhaven zu Gast bei der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG), die ihn zu ihrer 234. Vorstandssitzung eingeladen hatte.

    Beim Termin stellte der Vorstand Timo Schön den Hafen Cuxhaven sowie die Arbeit der HWG vor. Der Seaports-Geschäftsführer, der den Standort noch von früheren Besuchen kannte, zeigte sich überrascht angesichts der enormen Entwicklungen, die der Standort in den letzten Jahren erlebt hat.

    Timo Schön bedankte sich für den Empfang vor Ort: „Cuxhaven entwickelt sich permanent weiter und passt sich den stetig neuen Anforderungen der Märkte perfekt an. Es ist ein Logistikstandort mit Wohlfühlfaktor und Identifikationspotential für die Kundschaft. Ich habe mich sehr willkommen gefühlt und freue mich auf die zukünftige enge Zusammenarbeit mit der HWG und Ihren Mitgliedern!“

    „Die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Seaports of Niedersachsen wollen wir auch unter der neuen Leitung von Herrn Schön weiterhin vertrauensvoll und intensiv gestalten. Daher freuen wir uns, dass mit Herrn Schön in der Nachfolge von Frau Onnen-Lübben ein ausgewiesener Fachmann der maritimen Wirtschaft für diese wichtige Position bestellt werden konnte“, ergänzte HWG-Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Zint.

    Unweit der Alten Liebe entstand anschließend vor dem Hamburger Leuchtturm gegenüber des Bürogebäudes des HWG-Mitglieds DFDS ein gemeinsames Foto.

     

  • 29. Niedersächsischer Hafentag

    Niedersächsische Seehäfen sind bereit für kommende Herausforderungen

    Niedersächsischer Hafentag. Copyright: Hafenwirtschaftsgemeinschaft CuxhavenZum inzwischen 29. Mal trafen sich am 23. August rund 350 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zum Niedersächsischen Hafentag, um dort zukünftige Entwicklungen und Herausforderungen zu diskutieren. Zentrale Themen waren in diesem Jahr der digitale Wandel und der Brexit. Der diesjährige Veranstaltungsort war der Marinestützpunkt in Wilhelmshaven.


    Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann hob in seiner Rede die große Bedeutung der Digitalisierung für Schifffahrt und die niedersächsischen Seehäfen hervor. Bereits jetzt hat der digitale Wandel enorme Auswirkungen auf diese Bereiche und ist somit eines der wichtigsten Zukunftsthemen. Deshalb sollen die Häfen im Rahmen des Masterplans Digitalisierung bis 2022 Breitbandanschlüsse und eine flächendeckende 4G-Anbindung erhalten.


    Timo A. Schön, Geschäftsführer der Marketinggesellschaft Seaports of Niedersachsen, betonte, dass die Häfen auch in anderen Bereichen auf zukünftige Entwicklungen vorbereitet sind: „Die Niedersächsischen Seehäfen sind flexibel und breit aufgestellt, um für die nahenden Herausforderungen gewappnet zu sein. Ein gutes Beispiel ist der Brexit, von Anfang an sind wir von einem Worst Case Scenario ausgegangen und haben entsprechende Vorkehrungen getroffen.“


    So hat beispielsweise der Hafen Cuxhaven seine Lagerflächen erweitertet, damit es genug Platz für Ausnahmefälle von Waren gibt, bei denen die Zollabfertigung länger dauert. Dabei sind vor allem die unbegleiteten Verkehre ein großer Vorteil von Cuxhaven. „Dadurch, dass die Trailer- und Containerverkehre über Cuxhaven unbegleitet laufen, erwarten wir keine Warteschlangen und keine Rückstaus. In Problemfällen kann der Terminalmitarbeiter vor Ort den Exporteur bei der Nachbearbeitung unterstützen, so werden diese gewöhnlich vor der Schiffsabfahrt gelöst. Da Fahrer und Zugmaschine entsprechend darauf nicht warten müssen, können diese nach Ablieferung der Trailer/Container im Hafen gleich wieder los und es gibt auch keine Auswirkungen auf die übrigen Ladungen“, erklärt Hans-Peter Zint, Vorsitzender der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven. Zusammen mit einer neuen Software für den elektronischen Datenaustausch mit dem Zoll und umfangreichen Schulungen der Mitarbeiter sieht sich Cuxhaven deshalb bestens für jeglichen Ausgang des Brexits gerüstet.


    Der Hafentag ist traditionell auch Anlass, um die aktuellen Entwicklungen in Niedersachsens Seehäfen zu diskutieren. Diese konnten im ersten Halbjahr 2019 insgesamt rund 27 Millionen Tonnen im Seeverkehr umgeschlagen und verzeichnen damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Wachstum von rund 7 Prozent. Damit beweisen die Seehäfen in Niedersachsen, dass sie in ungewissen Zeiten sturmfest sind.

     

  • Seaports of Niedersachsen has a new managing director

    André Heim follows Timo Schön in the port marketing association’s management

     

    André Heim, Seaports of Niedersachsen, Copyright: Axel BiewerAs of June 1, 2020, André Heim has taken over the position as CEO of Seaports of Niedersachsen (SoN). The 41 year old business graduate follows Timo Schön, who is leaving the company on his own initiative. Prior to this, for seven years, Heim was already responsible for the marketing and communications department of the port marketing association.

    Seaports of Niedersachsen GmbH nationally and internationally represents the nine Lower Saxony seaports and local port associations. The company is primarily financed by private enterprise as well as by the Lower Saxony Ministry of the Economy. The member ports are represented by so called site managers.

    The Cuxhaven Port Business Association (HWG) is looking forward to working with the new Seaports managing director. Chairman Hans-Peter Zint congratulated André Heim on the part of the HWG vis-a-vis his new position and said he was convinced that “the good working relationship between the HWG and Seaports will continue under Mr. Heim.“ Zint thanked Heim’s predecessor Timo Schön and emphasized that the HWG would remember the “trust-based relationship”. Now, however, the view must be forward-facing in anticipation of new challenges. “The HWG has been involved for years with Seaports of Niedersachsen and will continue this work into the future,“ promised Hans-Peter Zint. Oliver Fuhljahn, site manager of Seaports of Niedersachsen in Cuxhaven, emphasized: “As a link between Seaports and the HWG, I congratulate André Heim and look forward toward a continuing excellent and productive working relationship.”

    André Heim is enthusiastic and confident about his new responsibility. “I am happy about new professional challenges and about the trust shown in me by the supervisory board. Together with the Seaports team, I want to intensively promote the interests of our nine Lower Saxony seaports. A new focal point will be the digital development of the umbrella brand Seaports of Niedersachsen for the global marketing of our seaports,” said Heim. Seaports of Niedersachsen GmbH represents the nine Lower Saxony seaports as a port marketing association together with their many terminal operators. It also communicates to the global market the multifaceted services offered by Lower Saxony’s seaport locations.

    The supervisory board president of Seaports of Niedersachsen, Karsten Dirks, emphasized: “We are glad that André Heim is now supporting us as a marketing expert with international experience, who is entirely acquainted with our processes and who, in his prior time at Seaports, has been able to develop a wide-ranging network in the port economy and in politics.”

    Prior to his work at Seaports, André Heim worked for roughly five years for JadeWeserPort Realisierungsgesellschaft in Wilhelmshaven. In addition to André Heim, Felix Jahn will continue his work as second managing director, in particular as it relates to contact with the Chambers of Industry and Commerce and with political entities.

     

     

     

     

     

     

  • Seaports of Niedersachsen mit neuem Geschäftsführer

    André Heim folgt auf Timo Schön in der Leitung der Hafenmarketinggesellschaft

     

    André Heim, Seaports of Niedersachsen, Copyright: Axel BiewerSeit dem 1. Juni 2020 hat André Heim die Geschäftsführung der Seaports of Niedersachsen (SoN) übernommen. Der 41-jährige Diplom-Kaufmann folgt auf Timo Schön, der die Gesellschaft auf eigenen Wunsch verlassen hat. Zuvor war Heim sieben Jahre für den Bereich Marketing und Kommunikation bei der Hafenmarketinggesellschaft zuständig.

    Die Seaports of Niedersachsen GmbH repräsentiert national und international die neun niedersächsischen Seehäfen mit zahlreichen Hafenumschlagsunternehmen und lokalen Hafenverbänden. Getragen wird die Gesellschaft gemeinsam von der Privatwirtschaft und dem niedersächsischen Wirtschaftsministerium. Die Interessen der Häfen werden durch so genannte Standortmanager vertreten.

    Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG) freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Seaports-Geschäftsführer. Geschäftsführer Hans-Peter Zint gratulierte André Heim seitens der HWG zur neuen Position und zeigte sich überzeugt, „dass die gute Zusammenarbeit zwischen HWG und Seaports mit Herrn Heim auch weiterhin fortgeführt wird.“ Zint dankte Heims Vorgänger Timo Schön und betonte, dass die HWG an das „vertrauensvolle Miteinander“ anknüpfen wolle. Nun gelte es jedoch, den Blick nach vorne zu wenden und gemeinsam mit André Heim weiter voran zu gehen und sich den neuen Herausforderungen zu widmen. „Die HWG engagiert sich seit vielen Jahren bei Seaports of Niedersachsen und wird diese Mitarbeit auch in Zukunft fortsetzen“, verspricht Hans-Peter Zint auch dem neuen Geschäftsführer eine enge Kooperation. Oliver Fuhljahn, Standortmanager der Seaports of Niedersachsen in Cuxhaven, betont: „Als Bindeglied zwischen Seaports und der HWG beglückwünsche ich André Heim und blicke mit Vorfreude und Zuversicht auf die weiterhin hervorragende und gedeihliche Zusammenarbeit.“

    André Heim geht mit Vorfreude an die neue Aufgabe heran. „Ich freue mich auf die neue berufliche Herausforderung und über das Vertrauen des Aufsichtsrates. Gemeinsam mit dem Seaports-Team möchte ich mich intensiv für die Belange unserer neun Niedersächsischen Seehäfen einsetzen. Ein neuer Schwerpunkt wird dabei die digitale Weiterentwicklung der Dachmarke Seaports of Niedersachsen für die weltweite Vermarktung der Seehäfen sein“, so Heim. Die Seaports of Niedersachsen GmbH repräsentiert als Hafenmarketinggesellschaft die neun niedersächsischen Seehäfen mit ihren zahlreichen Hafenumschlagsunternehmen, überregional aktiven Logistiknetzwerken und Spezialisten für Logistikdienstleistungen aller Art und kommuniziert die vielfältigen Leistungen der niedersächsischen Seehafenstandorte auf dem Weltmarkt.

    Der Aufsichtsratsvorsitzende von Seaports of Niedersachsen, Karsten Dirks, betont: „Wir freuen uns, mit André Heim einen Marketingexperten mit internationaler Erfahrung in den eigenen Reihen gefunden zu haben, der mit den Abläufen bestens vertraut ist und während seiner bisherigen Zeit bei Seaports ein breites Netzwerk innerhalb der Hafenwirtschaft und Politik aufgebaut hat“.

    Vor seiner Tätigkeit bei Seaports war André Heim knapp fünf Jahre bei der JadeWeserPort Realisierungsgesellschaft in Wilhelmshaven tätig. Neben André Heim wird sich Felix Jahn weiterhin als zweiter Geschäftsführer um die Vernetzung der Vermarktungsgesellschaft, insbesondere zwischen der Industrie- und Handelskammer und politischen Gremien, kümmern.

     

     

     

     

     

  • Vorstand der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven im Amt bestätigt

    Leiter der Agentur für Wirtschaftsförderung wird neuestes Vorstandsmitglied

    HWG Mitgliederversammlung 2020_Bildquelle HWGCuxhaven, 5. November 2020 – Auf der 47. Mitgliederversammlung der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG) in der Bürgerhalle am Rathausplatz wurde der 15-köpfige Vorstand für die nächsten zwei Jahre im Amt bestätigt. Darüber hinaus verstärkt ab sofort Marc Itgen, Leiter der Agentur für Wirtschaftsförderung der Stadt Cuxhaven, das Gremium der Interessenvertretung der maritimen Wirtschaft.

    Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Zint bedankte sich für das erneute Vertrauen und hieß gleichzeitig das neueste Vorstandsmitglied willkommen: „Wir freuen uns sehr, dass die traditionell enge Zusammenarbeit zwischen Hafenwirtschaftsgemeinschaft und der Stadt Cuxhaven durch das Engagement von Marc Itgen fortgesetzt wird. Auch im nächsten Jahr werden wir den Cuxhavener Hafenstandort weiter vorantreiben und ihn als gute Alternativroute im Brexitszenario positionieren.“ Zu den weiteren Schwerpunkten zählen die Weiterentwicklung des Deutschen Offshore-Industrie-Zentrums und die Elektrifizierung der Bahnstrecken von und nach Cuxhaven. „Wir sind sicher, dass wir gemeinsam und in Zusammenarbeit mit der Stadt, Niedersachsen Ports, Seaports of Niedersachsen, den Behörden und der Politik hier auch weiterhin positive Ergebnisse erreichen können“, ergänzt Zint.


    Die Agentur für Wirtschaftsförderung Cuxhaven (AfW) ist die regionale Anlaufstelle für Unternehmen und Existenzgründer in allen Fragen und Anliegen rund um die Themen Förderprogramme, Unternehmens- und Wirtschaftsentwicklung. Hauptziel ist die nachhaltige Stärkung und Weiterentwicklung der Wirtschaftsregion Cuxhaven. So hat die AfW auch das Deutsche Offshore-Industrie-Zentrum Cuxhaven auf seinem Weg zum führenden Standort in Europa begleitet. Seit 2019 ist Marc Itgen Leiter der Agentur für Wirtschaftsförderung der Stadt Cuxhaven. Zuvor arbeitete er unter anderem bei Vattenfall Europe Windkraft und RWE OLC. Hier war er im Bereich verschiedenster Offshore-Projekte tätig. Dieses Wissen bringt er nun in die Vorstandsarbeit der HWG mit ein und leistet so einen wertvollen Beitrag bei der Weiterentwicklung des Deutschen Offshore-Industrie-Zentrums.

     

     

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  • Zweimillionster BMW bei Cuxport verladen

    Cuxhaven als wichtiges Drehkreuz für den Automobilumschlag

    Umschlag zweimillionster BMW. Copyright: Cuxport

    Das HWG-Mitglied Cuxport feierte am 29. August 2019 den Umschlag des zweimillionsten BMW in Richtung Großbritannien. Im Rahmen eines Festaktes rollte das Fahrzeug auf die RoRo-Fähre „Jutlandia Seaways“ der Reederei DFDS, nachdem es zuvor per Bahn eingetroffen war. Zur Feier des Tages waren unter anderem Cuxhavens Oberbürgermeister Dr. Ulrich Getsch und Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im BMVI, vor Ort. Auch Vertreter der beteiligten Logistikpartner waren anwesend, um die Verladung des Fahrzeugs zu begleiten.

    Seit 15 Jahren findet am Cuxport der Umschlag von BMW-Fahrzeugen in Richtung Großbritannien statt. Die Reederei DFDS läuft dabei bis zu sechsmal pro Woche Immingham an der britischen Ostküste an, während UECC zweimal pro Woche nach Southampton fährt. Damit ist der Autotransport ein wichtiger Wirtschaftsfaktor vor Ort, den auch Oberbürgermeister Dr. Ulrich Getsch sehr schätzt: „Die Automobillogistik in Cuxhaven ist eine Erfolgsgeschichte, die von langfristiger Dauer ist. Wir freuen uns, dass Cuxport damit auch unsere regionale Wirtschaft stärkt und Arbeitsplätze schafft.“
    Oliver Fuhljahn, Leiter Automobillogistik bei Cuxport, freut sich über den seit mehreren Jahren anhaltenden Wachstumstrend: „In den vergangenen Jahren konnten wir den Umschlag von Fahrzeugen und die Anzahl unserer Automobilkunden steigern – auch durch eine verbesserte Bahnanbindung und hohe Investitionen am Standort. Mit der Fertigstellung von Liegeplatz 4 verfügen wir inzwischen über drei RoRo-Liegeplätze bei Cuxport.“

    Das Terminal von Cuxport ist seit Jahren einer der wichtigsten Umschlagplätze für die Automobilindustrie an der Nordsee. Da der Hafen schleusenfrei erreichbar ist und große Lagerkapazitäten bereitstellt, ist er für den Fahrzeugumschlag optimal. Die Autos kommen vorher per Bahn nach Cuxhaven und werden dort zwischengelagert, bevor sie ihre Reise auf dem Seeweg fortsetzen. Weitere Ziele sind Schweden, Island und Dänemark.