Uwe Santjer

  • “Mein Schiff 3” docks in Cuxhaven under strict security precautions

    HWG members are intimately involved with the preparations

    Mein Schiff 3 in Cuxhaven Copyright NPorts min

    Since the end of April 2020, the cruise ship Mein Schiff 3 has been docked at the Steubenhöft in Cuxhaven. To date, it is the largest passenger ship to ever dock at the historic pier, which is ca. 400 meters long.

    The ship, which belongs to the TUI Cruises company, embarked from the Canary Islands on 18 April. The vessel, which is roughly 300 meters long, was carrying approximately 2,900 persons from more than 60 nations, all of whom were crew members of Mein Schiff 3 or of other cruise ships operated by TUI Cruises. The last passengers had disembarked from the vessel on 23 March in the Mediterranean. However, for the company it was no easy task in finding a suitable port with reliable supply of the vessel with, inter alia, potable water and fuel, and also with the necessary waste disposal. Many ports, such as those in Spain, could not be used on account of the coronavirus pandemic. In this emergency, Cuxhaven offered to accept the ship. Upon arriving in Cuxhaven, the crew had already been underway for more than four weeks without outside contact and, on board the ship, they had been free of symptoms of COVID-19. This was a precondition set by the local authorities prior to authorizing the vessel to dock in Cuxhaven. In addition to supplies, some 1,200 crew members are to be provided safe passage back to their home countries.

    In preparing to muster out the crew, members of the Cuxhaven Port Association and port operator Niedersachsen Ports (NPorts) worked closely with public entities such as the Federal Police and the County Health Office. Cuxhaven’s Lord Mayor Uwe Santjer and County Representative Kai-Uwe Bielefeld were included in the organization. Subject to strict security, Cuxhaven agreed to permit the mariners and service workers to begin their homeward journeys. The top priority was the security of the crew and the people on land. The plan envisaged that the roughly 1,200 crew would disembark within four days and be brought by chartered buses to departure airports. Because of the sudden closure of some Asian airports and tightened immigration rules, the departure of many of the crewmembers was severely delayed.

    “As a major Lower Saxony seaport, it was a matter of course for the city and for the county of Cuxhaven to make it possible for large parts of the crew on board Mein Schiff 3 to begin their ardently desired homeward journeys, while working together closely with all participating official entities and while taking into account all health and security requirements, in particular in light of the coronavirus crisis,” declared Lord Mayor Uwe Santjer and County Representative Kai-Uwe Bielefeld.

    “In light of the background of the many participants and the limitations due to the coronavirus pandemic, coordination was a major logistical challenge. However, thanks to the excellent cooperation between local authorities, TUI and the port, the preparations proceeded flawlessly, and so the ship was able to dock in Cuxhaven,” added Arne Ehlers, the Vice Chairman of the Cuxhaven Port Association and managing director of BREB GmbH & Co. KG.

    Following flu-like symptoms arising in 15 crew members, the circle of contacts of the affected individuals and all systematically relevant members of ship management and crew were subject to 250 tests. One of these was positive for coronavirus. The affected person and his circle were isolated on board immediately. Following this, the entire crew was retested – a further eight were positive. All nine affected individuals subsequently left the vessel and were quarantined in hospitals. Apart from two cases which have minor symptoms, the other cases are otherwise asymptomatic.

    In the meanwhile, the company has, considering all prevailing security measures, arranged return flights for roughly 1,200 healthy individuals which, prior to the same, were tested negative twice. On the 8th and 11th, the first charter flights started to Ukraine, Indonesia, and other countries.

     

     

     

     

     

     

  • Wichtiger Brückenschlag zwischen Niedersachsen und Schleswig-Holstein

    Elbfähre verbindet ab März Cuxhaven und Brunsbüttel

    Cuxhaven, 26. Februar 2021 – Am 1. März 2021 ist es soweit: Elbferry wird den Betrieb auf der Fährverbindung Cuxhaven-Brunsbüttel aufnehmen. Die „Greenferry I“ verbindet beide Städte mit bis zu sechs täglichen Abfahrten auf beiden Seiten zwischen 5.00 und 21.30 Uhr. Einen Blick voraus warfen bei einer gemeinsamen digitalen Veranstaltung die IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum, der Nautische Verein Cuxhaven, die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG) sowie die beiden Wirtschaftsförderungen in Cuxhaven und Brunsbüttel am Mittwoch zusammen mit dem Geschäftsführer der Elbferry GmbH & Co. KG, Heinrich Ahlers, sowie Vertreter der Politik. Hierbei betonten alle Akteure die Bedeutung der Fährverbindung für die Wirtschafts- und Tourismusstandorte in Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

    Copyright: Karsten Schröder

    Drei Jahre lang gab es keine Fährverbindung zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel. Jetzt wollen die neuen Investoren der Elbferry durchstarten mit dem Ziel, die Verkehrswege zu entlasten und Niedersachsen und Schleswig-Holstein besser miteinander zu verbinden. Zu Beginn der Veranstaltung „die Elbe verbindet“, betonten Philipp Rademann, Leiter der Geschäftsstelle Cuxhaven der IHK Stade, und Lutz Machulez-Hellberg, Vizepräsident der IHK Stade, wie wichtig die Fährverbindung und die direkte Verbindung für die Wirtschaft und auch für die Umwelt sei. „Mit der neuen Fährverbindung sind die Unternehmen der Regionen nun noch besser ans Ruhrgebiet, Benelux sowie Skandinavien angebunden“, so Rademann.

    Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrstruktur, lobte bei der Veranstaltung die drei Geschäftsführer der Elbferry, Heinrich Ahlers, Christian Strahlmann und Tim Brandt, für ihren unternehmerischen Mut und das Engagement die Fährverbindung wieder aufzunehmen. Gleichzeitig unterstrich Ferlemann, dass eine zusätzliche Verbindung über die Elbe aus verkehrlichen Gründen unabdingbar sei: „Mit der umfangreichen Sanierung der A7, muss auf der Hauptachse zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen zwangläufig mit Sperrungen und Behinderungen gerechnet werden. Des Weiteren sind schon jetzt die bisherigen Verkehrswege überlastet. Aus diesem Grund braucht es dringend weitere Umfahrungen. Ein wichtiger Schritt ist mit der Verbindung Cuxhaven-Brunsbüttel nun getan.“

    Die neue Elbfähre «Greenferry I» startet ihren Fährbetrieb zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven am 1. März 2021 mit sechs Abfahrten alle drei Stunden auf niedersächsischer und schleswig-holsteinischer Seite. Auf der knapp 130 Meter langen Fähre haben 212 PKW Platz oder 150 PKW, 28 LKW sowie 600 Personen. Für die Überfahrt benötigt die Fähre maximal eine Stunde. Doch das Schiff ist nicht nur schnell, sondern auch umweltfreundlich. „Flüssiggas statt Abgas ist nicht grundlos unser Slogan“, erläuterte Elbferry-Geschäftsführer Heinrich Ahlers gegenüber den interessierten Zuhörern. „Durch den Einsatz hochmoderner Antriebstechnik und von Liquified Natural Gas (LNG), reduzieren wir Emissionen und Schadstoffe in der Luft erheblich. Jeder der die Fähre nutzt, tut damit auch etwas für die Umwelt.“

    Auch Uwe Santjer, Oberbürgermeister der Stadt Cuxhaven, und Brunsbüttels Bürgermeister Martin Schmedtje betonten die große Bedeutung für Wirtschaft und Tourismus. „Die neue Fährverbindung ist eine Chance, um die beiden Wirtschaftsräume Cuxhaven und Brunsbüttel enger zusammenzuführen. Sie ist damit nicht nur für den Tourismussektor wichtig, sondern auch für die Industrie. Dabei stärkt sie den Cuxhavener Standort auf vielfältige Weise,“ sagte Uwe Santjer. Gleichzeitig betonte er, dass nun alle Beteiligten an einem Strang ziehen müssten, um den Erfolg der Fähre dauerhaft zu sichern.

    „Mit der neuen Fährverbindung der Elbferry wird der Standort Cuxhaven noch weiter gestärkt. Die Verbindung erfüllt alle Anforderungen, um ein großer Erfolg zu werden. Insbesondere durch die Möglichkeit der Online-Buchungen verspricht sie gute Planbarkeit. Dies ist vor allem für Logistiker wichtig. Mit der Elbferry können sie nun die langen Wartezeiten an der bisherigen Elbquerung vermeiden und das hohe Verkehrsaufkommen im Großraum Hamburg umfahren. Denn für Logistikunternehmen sind Zeit- und Kostenersparnisse wichtige Faktoren“, sagte Arne Ehlers, stellvertretender Vorsitzender der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven und Vorsitzender des Nautischen Vereins Cuxhaven und fügte hinzu: „Ich wünsche der ‚Greenferry I‘ allzeit gute Fahrt und stets eine Handbreit Wasser unterm Kiel.“
    Fährtickets können ab sofort über die Internetadresse Elbferry.com oder telefonisch unter (0 48 52) 8 36 01 50 gebucht werden.

     

    Über die HWG
    Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die Positionierung Cuxhavens als bedeutenden Hafenstandort für die Offshore-Windenergie in Deutschland ein. Aktuelle Neuigkeiten der HWG gibt es auf der Homepage, bei LinkedIn und Twitter.

     

    Pressekontakt Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V.
    Janin Detjen
    Medienbüro am Reichstag GmbH
    Im Haus der Bundespressekonferenz
    Reinhardtstr. 55
    10117 Berlin
    Tel. +49 (30) 20 61 41 30 32
    Fax +49 (30)-30 87 29 95
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  • Lower Saxon Minister President Weil visits Cuxhaven

    An SPD Lower Saxon parliament delegation attends event regarding port development, offshore wind and Brexit

    SPD parliamentary delegation and Cuxport representatives on the viewing platform at the Cuxport terminal. Copyright: Cuxport GmbH

    In the context of a closed meeting, a delegation of the Lower Saxon SPD parliamentary group, led by Minister President Stephan Weil and State Parliament Member Uwe Santjer, visited the port of Cuxhaven on 12 March. First, they visited the Offshore Safety Training Center in Cuxhaven and gathered information from managing director Rolf Fremgen. The guests were given a presentation regarding the safety requirements for employees in offshore wind parks and a demonstration regarding procedures to be followed in the event of a helicopter crash, as done in the context of the ‘Survival at Sea’ training course.

    At the Cuxport terminal, the party members were able to absorb the new infrastructure situation at berth no. 4, which is already fully in use and currently handling extra volume triggered by Brexit. Accordingly, the two managing directors of Cuxport, Michael de Reese and Hans-Peter Zint (also HWG chairman) reported on the preparatory measures relating to Brexit such as new IT applications and employee trainings. Hans-Peter Zint spoke about the opportunities presented by the exit of the United Kingdom for Cuxhaven, for example if the channel ports become saturated due to the necessary customs formalities. “Cuxhaven is ready and can, if necessary, handle redirected cargoes.”

    During the subsequent bus tour through the port, Cuxport showed the guests future development plans. Between berths no. 4 and no. 8, the state-owned company Niedersachsen Ports will build out three further berths and develop the areas behind it, which are directly accessible, for cargo operations. “The precondition for stable and future-ready port operations in all of Lower Saxony is the continuous, appropriate financing of state-owned port operator Niedersachsen Ports amounting to at least 40 million euros per year. This visit has given us the opportunity to express to the State Parliament members that a stable, reliable political framework is necessary not just for this, but also for the expansion of offshore wind energy,” added de Reese.

    To conclude the port visit, a tour of the Offshore Base took place, where the party members were given the chance to watch the loading of ready-to-go offshore wind turbines onto the specialized vessel ‘Rotra Vente’ via Ro/Ro procedures.

  • Mein Schiff 3 legt unter strengen Sicherheitsvorkehrungen in Cuxhaven an

    HWG-Mitglieder sind eng in Vorbereitungen eingebunden

    Mein Schiff 3 in Cuxhaven Copyright NPorts min

    Seit Ende April 2020 liegt das Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 3“ am Steubenhöft in Cuxhaven. Es ist das bisher größte Passagierschiff, das je an der historischen, etwa 400 Meter langen Pier anlegte.

    Das Schiff der Reederei TUI Cruises startete am 18. April von den Kanarischen Inseln. An Bord des knapp 300 Meter langen Schiffes befanden sich rund 2.900 Menschen aus über 60 Nationen, alles Besatzungsmitglieder von der „Mein Schiff 3“ sowie von anderen Kreuzfahrtschiffen von TUI Cruises. Die letzten Passagiere hatten das Schiff bereits am 23. März im Mittelmeer verlassen. Jedoch hatte die Reederei Probleme einen Hafen zu finden, um die Versorgung des Schiffes, unter anderem mit Trinkwasser und Treibstoff, sicherzustellen. Denn viele Häfen, wie etwa in Spanien, können aufgrund der Corona-Pandemie nicht angelaufen werden. In der Not bot sich Cuxhaven an das Schiff aufzunehmen. Bei Ankunft in Cuxhaven, war die Besatzung bereits mehr als vier Wochen ohne Fremdkontakt und frei von Symptomen einer COVID-19-Erkrankung auf dem Schiff. Dies war eine Voraussetzung der lokalen Behörden, dem Schiff das Einlaufen in Cuxhaven zu genehmigen. Neben der Versorgung sollte mehr als 1.200 Crewmitgliedern eine sichere Rückreise in ihre Heimatländer ermöglicht werden.

    Bei den Vorbereitungen zur Abmusterung der Crew arbeiteten Mitglieder der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven und Hafenbetreiber Niedersachsen Ports (NPorts) eng mit Behörden wie der Bundespolizei und dem Gesundheitsamt des Landkreises zusammen. Vor allem Oberbürgermeister Uwe Santjer und Landrat Kai-Uwe Bielefeld waren bei der Organisation einbezogen. Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen sprach man sich in Cuxhaven dafür aus, den Besatzungsmitgliedern die Heimreise zu ermöglichen. Oberste Priorität hatte die Sicherheit der Besatzung und der Menschen an Land. Der Plan sah vor die knapp 1.200 Crewmitglieder innerhalb von vier Tagen von Bord zu bringen und mithilfe gecharterter Busse zu den Ausreiseflughäfen zu bringen. Durch die kurzfristige Schließung einiger asiatischer Flughäfen und erschwerten Einreisebedingungen in anderen Heimatländern, verzögerte sich die Abreise vieler Crewmitglieder jedoch stark.

    „Als bedeutender niedersächsischer Hafenstandort war es für Stadt und Landkreis Cuxhaven selbstverständlich, großen Teilen der Crew an Bord von ‚Mein Schiff 3‘ die ersehnte Heimreise in engem Zusammenwirken aller beteiligten Dienststellen unter Beachtung aller gesundheits- und sicherheitsrelevanten Erfordernisse insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Krise zu ermöglichen“, erklärten Oberbürgermeister Uwe Santjer und Landrat Kai-Uwe Bielefeld.

    „Vor dem Hintergrund der Vielzahl an Beteiligten und der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, war die Koordination eine große logistische Herausforderung. Doch dank der exzellenten Kooperation zwischen den lokalen Behörden, TUI und dem Hafen verliefen die Vorbereitungen reibungslos, sodass das Schiff sicher in Cuxhaven anlegen konnte“, ergänzte Arne Ehlers, stellvertretender Vorsitzender der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven und Geschäftsführer BREB GmbH & Co. KG.

    Nachdem im weiteren Verlauf bei 15 Besatzungsmitgliedern grippeähnliche Symptome auftraten, wurden vom Kontaktumfeld der Betroffenen sowie systemrelevanten Mitgliedern der Schiffsführung und Besatzung zunächst rund 250 Proben genommen. Einer davon war Corona- positiv. Die betroffene Person und sein Umfeld wurden umgehend an Bord isoliert. Danach wurde die gesamte Besatzung getestet- weitere acht Ergebnisse waren positiv. Alle neun Betroffenen verließen daraufhin das Schiff und wurden in Krankenhäusern in Quarantäne verbracht. Es besteht bei sehr mildem Verlauf in zwei Fällen ansonsten Symptomfreiheit.

    Inzwischen hat die Reederei unter Berücksichtigung aller geltenden Vorsichtsmaßnahmen Rückflüge für rund 1.200 gesunde Menschen geplant, die zuvor zwei Mal negativ getestet wurden. Am 8. und 11. Mai starteten die ersten Charter-Flüge in die Ukraine, Indonesien sowie in weitere Länder.

     

     

     

  • Niedersachsens Ministerpräsident Weil besucht Cuxhaven

    SPD-Landtagsfraktion informiert sich zu Hafenentwicklungen, Offshore-Wind und Brexit

    SPD-Delegation und Cuxport-Vertreter auf der Aussichtsplattform am Cuxport-Terminal. Copyright: Cuxport GmbHIm Rahmen einer Klausurtagung hat die niedersächsische SPD-Fraktion, unter ihnen  Ministerpräsident Stephan Weil und MdL Uwe Santjer, am 12. März den Hafen Cuxhaven besucht. Zunächst informierte im Offshore-Safety-Trainingscenter Cuxhaven der geschäftsführende Gesellschafter Rolf Fremgen die Gäste über die Sicherheitsanforderungen für Mitarbeiter von Offshore-Windparks und demonstrierte die Bewegungsabläufe bei einem Hubschrauberabsturz gemäß dem Trainingskurs „Überleben auf See“.

    Am Cuxport-Terminal konnten sich die Fraktionsmitglieder einen Eindruck von der neuen Infrastrukturanlage Liegeplatz 4 machen, die bereits voll im Einsatz und durch Brexit-induzierte Mehrvolumen gut ausgelastet ist. Dementsprechend berichteten die beiden Cuxport-Geschäftsführer Michael de Reese und Hans-Peter Zint (ebenfalls Vorstandsvorsitzender der HWG) von den konkreten Vorbereitungsmaßnahmen auf den Brexit wie neuen IT-Anwendungen und Schulungen für die Mitarbeiter. Hans-Peter Zint sprach auch die Chancen an, die der Austritt des Vereinigten Königreichs für Cuxhaven bringt, etwa wenn die Kanalhäfen durch die nötigen Zollformalitäten ausgelastet sind: „Cuxhaven ist vorbereitet und kann, falls nötig, entsprechend umgeleitete Warenströme abwickeln.“

    Auf der anschließenden Bus-Tour durch den Hafen zeigte Cuxport den Gästen auch die Zukunftspläne des Standorts. Zwischen den Liegeplätzen 4 und 8 sollen durch die landeseigene Gesellschaft Niedersachsen Ports drei weitere Liegeplätze und dahinter erschlossene Flächen für den Hafenumschlag entstehen. „Voraussetzung für einen stabilen und zukunftsorientierten Hafenbetrieb  in ganz Niedersachsen ist eine kontinuierliche, angemessene Finanzierung des landeseigenen Hafenbetreibers Niedersachsen Ports von mindestens 40 Millionen Euro pro Jahr. Der Besuch gab uns die Gelegenheit, die Landtagsabgeordneten auf die Notwendigkeit der hierfür wie auch für den Ausbau der Offshore Windenergie benötigten, verlässlichen politischen Rahmenbedingungen aufmerksam zu machen“, ergänzte de Reese.

    Zum Abschluss des Hafenbesuchs gab es noch eine Tour der Offshore-Basis, wo die Fraktionsmitglieder den RoRo-Umschlag fertiger Turbinen auf das Spezialschiff „Rotra Vente“ beobachten konnten.