HWG

  • Cuxhaven bereitet sich auf Brexit vor

    Cuxhaven bereitet sich auf Brexit vor

    Cuxhavener Unternehmen und ihre Kunden diskutieren zu Lösungsansätzen mit Vertretern aus Politik und Verwaltung

    (v.l.n.r.) Kai-Uwe Bielefeld, Landrat des Landkreises Cuxhaven, Dr. Ulrich Getsch, Oberbürgermeister von Cuxhaven, Sir  Sebastian Wood, britischer Botschafter in Deutschland, Rachel King, Botschaftsrätin Wirtschaft in der Britischen Botschaft, Hans-Peter Zint, Vorstandsvorsitzender der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven, und David McAllister, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Europäischen Parlament und ehemaliger niedersächsischer Ministerpräsident.  Bildquelle: Thomas Sassen/Cuxhavener Nachrichten.Berlin/Cuxhaven, 16. Oktober 2018 – Als wichtiger Hafen für Englandverkehre und internationale Fischwirtschaft wird der Standort Cuxhaven stark vom Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union betroffen. Aus diesem Grund hatte die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven am Montag, den 15. Oktober 2018 zu einem Parlamentarischen Abend in Berlin eingeladen. Das Ziel: Gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft die Vorbereitungen für die am 29. März eintretenden Veränderungen zu intensivieren.

    Knapp ein halbes Jahr vor dem offiziellen Termin stehen laut britischer Regierung etwa 90 Prozent des Austrittsabkommens aus der Europäischen Union fest. Für die deutsche Wirtschaft ist Großbritannien der fünftwichtigste Handelspartner, daher würden Im- und Exporte durch die Einführung der Zollabfertigung erheblich beeinträchtigt. Am Hafenstandort Cuxhaven, von dem aus wöchentlich mehr als sechs Abfahrten zu englischen Häfen starten, würden rund 70 bis 80 Prozent der Verkehre durch diese Änderungen betroffen.

    Wie viele Unternehmen und Organisationen hat sich auch die Cuxhavener Wirtschaft bereits langfristig mit den möglichen Auswirkungen des Brexits auseinandergesetzt. Unter anderem wurden die für die Zollabfertigung benötigten Prozesse in Absprache mit Reedereien, Terminalbetreibern, Speditionen, Verladern und dem Zoll erarbeitet. Die Mitarbeiter der Unternehmen werden durch Schulungen und spezielle Qualifikationen auf neue Anforderungen vorbereitet. Auch neue IT-Systeme für das Terminalmanagement und die elektronischen Schnittstellen zu den Zollsystemen werden eingeführt.

    Herausforderungen für ansässige Unternehmen

    Auf dem CuxDay bestätigte der HWG-Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Zint, dass sich wie viele deutsche Unternehmen auch die Hafenwirtschaft am Standort Cuxhaven auf einen „chaotischen Brexit“ einstellt. „Wir gehen aktuell vom ‚Worst Case Scenario‘ aus und bereiten unsere Prozesse und Verkehre auf einen Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU-Zollunion und dem Binnenmarkt ohne Abkommen vor. Trotzdem wollen wir alles dafür tun, dass dieser Fall nicht eintritt. Das Vereinigte Königreich ist und bleibt für Cuxhaven ein wichtiger Handelspartner. Unser Ziel, bei Politik und der Verwaltung Verständnis für die spezielle Situation Cuxhavens zu schaffen um gemeinsame Lösungswege zu entwickeln, haben wir heute erreicht. Cuxhaven wird am 29. März 2019 Brexit-ready und damit weiterhin ein zuverlässiger Partner für schnelle Versorgungsketten von und nach England sein.“

    Auch Kell Robdrup, Senior Vice President der Reederei DFDS A/S, sprach in seinem Vortrag vor rund 100 Gästen über die Vorbereitungen der Reederei: „Um auf die Herausforderungen, die der Brexit für DFDS und unsere Kunden darstellen wird, vorbereitet zu sein, strebt DFDS an, ab dem 29. März 2019 einen reibungslosen Übergang zu neuen Zoll- und Regierungsanforderungen für Handel und Einwanderung zu gewährleisten. Dazu gehören neue Geschäftsangebote wie die Zollabfertigung selbst, die Lagerung von Waren und die Bereitstellung von Lagerhallen für Industriekunden, um Lagerbestände aufzubauen und so die reibungslose Belieferung ihrer Kunden zu gewährleisten. DFDS ist im Begriff, das hierfür benötigte Know-how aufzubauen und den dafür benötigten Platz an unseren Terminals zu finden.“

    Auf Seite der Kunden sprach Stephan Freismuth, Customs Manager der BMW Group, die Dringlichkeit der benötigten Prozesse an: „Für die BMW Group ist das Vereinigte Königreich nicht nur unser viertgrößter Absatzmarkt, sondern die dort von uns produzierten Fahrzeuge und Fahrzeugteile werden im Gegenzug auch überwiegend auf den Kontinent exportiert. Entsprechend ist aus unserer Sicht die zeitgerechte Anpassung der Zoll- und Logistikprozesse zur Aufrechterhaltung der Business Continuity zwischen UK und EU unabdingbar.“

    EU-Gipfel soll Klarheit bringen

    Zu den Vortragenden gehörten neben Wirtschaftsvertretern auch Vertreter der Ministerien. Dr. Rolf Bösinger, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, gab einen Einblick in die Vorbereitungen der Bundesregierung: „Die Zollverwaltung wird post-Brexit keine neue Aufgabe übernehmen, aber der Umfang vertrauter Aufgaben wird zunehmen. Aus diesem Grund wird die sachgerechte Aufgabenwahrnehmung vor allem an den bedeutenden internationalen See- und Flughäfen, wie auch Cuxhaven, insbesondere im Bereich der Abfertigung, bedarfsgerecht ausgedehnt. Im Haushaltsentwurf 2019 sind dafür eine erhebliche Anzahl zusätzlicher Stellen für den Zoll vorgesehen.“ Er rief zudem alle betroffenen Unternehmen dazu auf, die bestehenden Informationsangebote wie www.zoll.de zu nutzen und die erforderlichen Vorbereitungsmaßnahmen zu prüfen.

    Der britische Botschafter Sir Sebastian Wood begrüßte zu der Veranstaltung mit den Worten: „Vor uns liegt eine entscheidende Woche – bis zum Europäischen Rat sind es nur noch wenige Tage. Jetzt ist die Zeit für Kompromisse – alle Seiten müssen nun den notwendigen politischen Willen finden, um eine neue Beziehung zu gestalten, die unseren einmalig engen Verbindungen und unseren gemeinsamen europäischen Werten Rechnung trägt. Großbritannien und Europa sind durch eine jahrhundertelange gemeinsame Geschichte verbunden, die weit über die Existenz der EU hinausgeht. In globalen Angelegenheiten vertreten wir die gleichen Werte und Interessen. Unsere Sicherheit ist untrennbar miteinander verbunden, ebenso wie unser Wohlstand. An dem Tag, an dem Großbritannien die EU verlässt, wird es ein bedeutender Handelspartner der EU werden, vergleichbar mit den USA und China.“

    David McAllister, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Europäischen Parlament und ehemaliger niedersächsischer Ministerpräsident, hob die Bedeutung des Abkommens für den Hafenstandort hervor: „Cuxhaven wird als Hafen- und Fischereistandort besonders vom Brexit betroffen sein. Es muss alles dafür getan werden, damit die Zugangsrechte und Fangquoten der deutschen Fischwirtschaft erhalten bleiben. Nur wenn jetzt eine Einigung gelingt, wird es eine 21-monatige Übergangsfrist geben, in der sich beide Seiten auf ein zukünftiges Handelsabkommen und die fischereipolitische Zusammenarbeit einigen können. Das Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel diese Woche wird entscheidend sein. Es muss deutliche Fortschritte geben. Die Zeit drängt!“

    Am 17. und 18. Oktober werden in Brüssel die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten zusammenkommen, um sich mit dem aktuellen Stand der Verhandlungen mit dem Vereinigten Königreich sowie mit der Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) zu befassen.

     

    Über die HWG
    Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die Positionierung Cuxhavens als bedeutenden Hafenstandort für die Offshore-Windenergie in Deutschland ein. Aktuelle Neuigkeiten der HWG gibt es auf der Homepage, bei LinkedIn und Twitter.

     

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  • Cuxhaven prepares for Brexit

    Cuxhaven prepares for Brexit

    Cuxhaven companies and their customers discuss solution strategies with representatives from government and administration

    (f.l.t.r.) Kai-Uwe Bielefeld, district administrator of the district of Cuxhaven, Dr. Ulrich Getsch, Lord Mayor of Cuxhaven, Sir Sebastian Wood, British Ambassador to Germany, Rachel King, EU & Economic Counsellor at the British Embassy, Hans-Peter Zint, Chairman of the Cuxhaven Port Association, and David McAllister, Chairman of the Foreign Affairs Committee of the European Parliament and former Prime Minister of Lower Saxony. Picture source: Thomas Sassen/Cuxhavener Nachrichten.Berlin/Cuxhaven, 16 October 2018 - As a major port for traffic to the United Kingdom (UK) as well as for the international fishing industry, Cuxhaven is expected to be strongly affected by the UK's withdrawal from the European Union. For this reason, the Cuxhaven Port Association (Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven) hosted a parliamentary evening in Berlin on Monday, 15 October 2018. The aim was to intensify preparations for the changes that will take place on 29 March 2019, together with representatives from government, administration and the business community.

    According to the British government, around 90 percent of the withdrawal agreement from the European Union have been finalised, roughly half a year before the official date. Great Britain is the fifth most important trading partner for the German economy, so imports and exports would be considerably impaired by the introduction of customs clearance procedures. At the port of Cuxhaven, which handles more than six departures a week to English ports, around 70 to 80 percent of traffic would be affected by these changes.

    Like many companies and organisations, the Cuxhaven business community has already been dealing with the possible effects of the Brexit in the long term. Among other things, the processes required for customs clearance were developed in consultation with shipping companies, terminal operators, freight forwarders, shippers and customs. The employees of the companies are prepared for new requirements through training and special qualifications. New IT systems for terminal management and electronic interfaces to customs systems are also being introduced.

    Challenges for local companies

    At CuxDay, HWG-Chairman Hans-Peter Zint confirmed that, like many German companies, the port industry in Cuxhaven is preparing for a "chaotic Brexit". "We are currently assuming the worst case scenario and preparing our processes and transports for the United Kingdom's withdrawal from the EU customs union and the internal market without an agreement. Nevertheless, we want to do everything we can to ensure that this does not happen. The United Kingdom is and will remain an important trading partner for Cuxhaven. Today we have achieved our goal of creating an understanding of Cuxhaven's special situation among politicians and the administration in order to develop common solutions. Cuxhaven will be Brexit-ready on 29 March 2019 and will therefore continue to be a reliable partner for fast supply chains to and from England."

    In his speech to around 100 guests, Kell Robdrup, Senior Vice President of the shipping company DFDS A/S, also adressed the company's preparations: "In order to be ready for the challenges that Brexit will pose to DFDS and our customers, DFDS is striving to ensure a smooth transition to new customs and government requirements for trade and immigration from 29 March 2019. These include new business offerings such as customs clearance itself, storage of cargo and the provision of warehouses for industrial customers in order to build stock to ensure smooth delivery to their customers. DFDS is in the process of building the expertise and finding the space needed for this at our terminals."

    On the customer side, Stephan Freismuth, Customs Manager at BMW Group, addressed the urgency of the required processes: "For the BMW Group, the United Kingdom is not only our fourth-largest sales market, but the vehicles and vehicle parts we produce there are also predominantly exported to the continent. Therefore we believe the timely adaptation of customs and logistics processes is essential if business continuity between the UK and the EU is to be maintained."

    EU summit to bring clarity

    The speakers included representatives of the business community as well as representatives of the ministries. Dr. Rolf Bösinger, State Secretary in the Federal Ministry of Finance, gave an insight into the preparations of the Federal Government: "The customs administration will not take on any new tasks post-Brexit, but the scope of familiar tasks will increase. For this reason, the proper performance of tasks will be expanded in line with demand, especially at the major international seaports and airports, such as Cuxhaven, particularly in the area of customs clearance. The draft budget for 2019 provides for a considerable number of additional posts for customs." He also called on all affected companies to make use of existing information services such as www.zoll.de and to review the necessary preparatory measures.

    British Ambassador Sir Sebastian Wood welcomed the guests to the event: “We have a crucial week ahead of us with the October European Council just a few days away. The time has come for compromise –all sides must now find the necessary political will to design a new relationship which does justice to our uniquely close ties and to our shared European values. The UK and Europe are bound by centuries of shared history which stretch far beyond the existence of the EU. We stand for the same values and interests in global affairs. Our security is inextricably linked, as is our prosperity. The day the UK leaves the EU it will become a trading partner to the EU on the scale of the US and China.”

    David McAllister, Chairman of the Foreign Affairs Committee of the European Parliament and former Prime Minister of Lower Saxony, emphasised the importance of the agreement for the port location: "Cuxhaven will be particularly affected by Brexit as a port and fishing location. Everything must be done to ensure that the access rights and fishing quotas of the German fishing industry are maintained. Only if an agreement is reached now will there be a 21-month transitional period during which both sides can negotiate a future trade agreement and cooperation on fisheries policy. The summit meeting of EU leaders in Brussels this week will be crucial. There must be clear progress. Time is of the essence!"

    On 17 and 18 October, the leaders of the 27 EU member states will meet in Brussels to discuss the current state of negotiations with the UK and the deepening of Economic and Monetary Union (EMU).

     

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    The Cuxhaven Port Association (HWG) represents the interests of Cuxhaven’s maritime companies, institutions and private individuals united by the common goal of marketing and further developing the port at the mouth of the river Elbe. The HWG also promotes Cuxhaven’s standing as the most important port site for offshore wind energy in Germany. Current news about the HWG can be found on the Homepage, on LinkedIn and Twitter.

     

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  • Cuxhaven: HWG members elect board of directors

    Cuxhaven: HWG members elect board of directors

    Hans-Peter Zint and Arne Ehlers confirmed in office for another two years

    Copyright Thomas SassenCuxhaven, 26 April 2018 - At the 45th general meeting of the Cuxhaven Port Association (HWG) on 17 April 2018 at Donner's Hotel, the 17-member board of directors was confirmed in office for the next two years. 43 members of the association, which represents the interests of companies around the port of Cuxhaven, attended the meeting.

    The only change in the board is the addition of Thomas Lemke, Managing Director of Boots- und Schiffswerft Cuxhaven. In addition, Marcus Braue replaces the resigned Ortolf Barth in representing DFDS within the board.

    Chairman of the board Hans-Peter Zint thanked the attending members for the renewed confidence: "In 2017, we were able to address our target groups and markets and to position the topics that are important to our port via our successful port breakfast format, active participation in Seaports of Niedersachsen's ‘port meets hinterland’ series of events and last but not least our CuxDay in Hamburg. This year we will again focus on the further development as well as on the challenges and opportunities for the Port of Cuxhaven".

    Arne Ehlers, Vice Chairman, added: "The further development of Cuxhaven’s ‘German Offshore Industry Centre’, the HWG's commitment to promoting young talent in port logistics and the electrification of railway lines to and from Cuxhaven are only some of the priorities we have set ourselves for 2018. We are confident that together and in cooperation with the city of Cuxhaven, state port operator Niedersachsen Ports, and other relevant authorities and politicians, we can continue to achieve positive results."

     

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  • Cuxhaven: HWG-Mitglieder wählen Vorstand

    Cuxhaven: HWG-Mitglieder wählen Vorstand

    Hans-Peter Zint und Arne Ehlers für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt

    Copyright: Thomas SassenCuxhaven, 26. April 2018 – Auf der 45. Mitgliederversammlung der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG) wurde am 17. April 2018 im Donner’s Hotel der 17-köpfige Vorstand für die nächsten zwei Jahre im Amt bestätigt. 43 Mitglieder des Verbands für die Interessensvertretung der Unternehmen rund um den Hafen Cuxhaven nahmen an der Versammlung teil.

    Einzige Veränderungen im Vorstand ist der Beitritt von Thomas Lemke, Geschäftsführer der Boots- und Schiffswerft Cuxhaven. Für das Vorstandsmitglied DFDS ersetzt zudem als neues Mitglied Marcus Braue den ausgeschiedenen Ortolf Barth.

    Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Zint bedankte sich für das erneute Vertrauen: „2017 konnten wir mit unserem erfolgreichen Format des Hafenfrühstücks, der Teilnahme an der Veranstaltungsreihe Hafen trifft Festland der Seaports of Niedersachsen und nicht zuletzt unserem CuxDay in Hamburg unsere Zielgruppen und -märkte ansprechen sowie die für unseren Standort wichtigen Themen platzieren. Auch in diesem Jahr werden wir die Entwicklung wie auch die Herausforderungen und Chancen für den Hafen Cuxhaven in den Fokus rücken.“

    Arne Ehlers, stellvertretender Vorsitzender, ergänzte: „Die Weiterentwicklung des Deutschen Offshore-Industrie-Zentrums, das Engagement der HWG für die Nachwuchsförderung in der Hafenlogistik und die Elektrifizierung der Bahnstrecken von und nach Cuxhaven sind nur einige der Schwerpunkte, die wir uns für 2018 gesetzt haben. Wir sind sicher, dass wir gemeinsam und in Zusammenarbeit mit der Stadt, Niedersachsen Ports, den Behörden und der Politik hier auch weiterhin positive Ergebnisse erreichen können.“

     

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  • Neuer Geschäftsführer für Seaports of Niedersachsen

    Neuer Geschäftsführer für Seaports of Niedersachsen

    Timo Schön folgt auf Inke Onnen-Lübben in der Leitung der Hafenmarketinggesellschaft

    Copyright: Seaports of NiedersachsenZum 1. August 2018 wird Timo Schön nach Abwicklung laufender Projekte in seiner jetzigen Tätigkeit die Position als Sprecher der Geschäftsführung der Seaports of Niedersachsen übernehmen. Der 41-jährige ausgebildete Schiffskaufmann hielt seit 2004 verschiedene Führungspositionen bei der Bremer Linienagentur Karl Geuther inne. Von 2012 bis 2015 leitete er für den Hamburger Tramp-Schiffsmakler Frachtkontor Junge die Geschäfte im deutschen Ostseeraum und übernahm danach in Rostock die Leitung aller deutschen Agenturstandorte.

    Der Aufsichtsratsvorsitzende der Seaports of Niedersachsen Karsten Dirks betont: „Mit Timo Schön tritt ein international erfahrener Hafen- und Schifffahrtsexperte mit einem großen Kontaktnetzwerk in die Leitungsfunktion der Seaports of Niedersachsen GmbH ein. Durch seine bisherigen Tätigkeiten wird Timo Schön umfangreiche Erfahrungen aus Hafenmarketing, Gremienarbeit sowie der Vernetzung von Wirtschaft, Verwaltung und Politik in die Seaports einbringen.“

    Timo Schön ergänzt: „Ich freue mich über das Vertrauen des Aufsichtsrates und auf die Herausforderungen, die diese neue Aufgabe mit sich bringen. Ich werde meinen Fokus auf die Weiterentwicklung der gut aufgestellten niedersächsischen Hafenwirtschaft legen.“

    Die bisherige Geschäftsführerin der Seaports, Inke Onnen-Lübben, ist zum 30. April 2018 aus eigenem Wunsch aus dem Unternehmen ausgeschieden und wird sich einer neuen beruflichen Aufgabe in der Industrie widmen.

    Auch weiterhin wird neben Timo Schön Felix Jahn als zweiter Geschäftsführer die Seaports of Niedersachsen, eine ÖPP-Partnerschaft der privaten Hafenwirtschaft Niedersachsens und des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, leiten. Die Hafenmarketinggesellschaft setzt sich für die Vernetzung mit den Belangen der Industrie- und Handelskammer und den politischen Gremien ein.

    Auch die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG) als Mitglied der Seaports of Niedersachsen begrüßt den neuen Geschäftsführer. HWG-Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Zint sagt: „Ich gratuliere zur neuen Position und bin überzeugt, dass die gute Zusammenarbeit zwischen HWG und Seaports mit Herrn Schön auch weiterhin fortgeführt wird.“

     

  • Neuer Seaports-Geschäftsführer trifft den HWG-Vorstand

    Timo Schön zu Besuch in Cuxhaven

    Neuer Seaports-Geschäftsführer trifft den HWG-Vorstand

    copyright: Joachim WöhlkensNachdem Timo Schön Inke Onnen-Lübben Anfang August als Geschäftsführer der Seaports of Niedersachsen abgelöst hatte, besucht er zurzeit die einzelnen der neun niedersächsischen Seehäfen. Am 16. August war er hierfür in Cuxhaven zu Gast bei der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG), die ihn zu ihrer 234. Vorstandssitzung eingeladen hatte.

    Beim Termin stellte der Vorstand Timo Schön den Hafen Cuxhaven sowie die Arbeit der HWG vor. Der Seaports-Geschäftsführer, der den Standort noch von früheren Besuchen kannte, zeigte sich überrascht angesichts der enormen Entwicklungen, die der Standort in den letzten Jahren erlebt hat.

    Timo Schön bedankte sich für den Empfang vor Ort: „Cuxhaven entwickelt sich permanent weiter und passt sich den stetig neuen Anforderungen der Märkte perfekt an. Es ist ein Logistikstandort mit Wohlfühlfaktor und Identifikationspotential für die Kundschaft. Ich habe mich sehr willkommen gefühlt und freue mich auf die zukünftige enge Zusammenarbeit mit der HWG und Ihren Mitgliedern!“

    „Die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Seaports of Niedersachsen wollen wir auch unter der neuen Leitung von Herrn Schön weiterhin vertrauensvoll und intensiv gestalten. Daher freuen wir uns, dass mit Herrn Schön in der Nachfolge von Frau Onnen-Lübben ein ausgewiesener Fachmann der maritimen Wirtschaft für diese wichtige Position bestellt werden konnte“, ergänzte HWG-Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Zint.

    Unweit der Alten Liebe entstand anschließend vor dem Hamburger Leuchtturm gegenüber des Bürogebäudes des HWG-Mitglieds DFDS ein gemeinsames Foto.

     

  • New managing director at Seaports of Niedersachsen

    New managing director at Seaports of Niedersachsen

    Timo Schön to succeed Inke Onnen-Lübben as managing director of the port marketing company

    Copyright: Seaports of Niedersachsen

    On 1 August 2018, Timo Schön, after winding up a number of current projects, will take up his new post as managing director of the board of Seaports of Niedersachsen. The 41-year old is a trained shipping merchant and started his career at the Bremen liner agency Karl Geuther. From 2012 to 2015, he was in charge of the Baltic Sea business for the Hamburg-based tramp shipbroker Frachtkontor Junge, and has since then led its German agencies from Rostock.

    The director of the supervisory board of Seaports of Niedersachsen, Karsten Dirks, noted the following: “Timo Schön is an internationally recognized expert for ports and ships with a large business network; he is assuming a leading role at Seaports of Niedersachsen GmbH. Coming from his previous employments, he will bring to Seaports great expertise in port marketing, boardroom work and business networking, not to mention administration and politics.”

    Timo Schön added: “I’m happy about the trust the board has placed in me and am looking forward to the new challenges this new task will bring with it. I will concentrate on further expanding the already well-functioning port industry in Lower Saxony.”

    The previous managing director of Seaports, Inke Onnen-Lübben, left the company on 30 April 2018 at her own request and will soon assume a new role in the industry.

    Apart from Timo Schön, Felix Jahn will continue in his role as vice managing director of Seaports of Niedersachsen, a public-private partnership between the private port industry of Lower Saxony and the Lower Saxon Ministry of Trade, Labour, Transport and Digitalization. The company is tasked with marketing the services of the ports located in Lower Saxony on a national and international level.
     
    The HWG, as a member of Seaports of Niedersachsen, also welcomes the new managing director. HWG managing director Hans-Peter Zint said: “I congratulate [Timo Schön] on his new position and am convinced that the cooperation between HWG and Seaports will continue as well as before.”

     

  • New Managing Director of Seaports Meets Board of Cuxhaven Port Association

    Timo Schön Visits Cuxhaven

    New Managing Director of Seaports Meets Board of Cuxhaven Port Association

    copyright: Joachim WöhlkensAfter succeeding Inke Onnen-Lübben as manging director of Seaports of Niedersachsen, Timo Schön is on course to individually visit the nine Lower Saxon seaports. On 16 August, he was in Cuxhaven as a guest of the Cuxhaven Port Association  (HWG), which had invited him to its 234th board meeting.

    There, Timo Schön discussed the port of Cuxhaven and the work of the HWG. The managing director of Seaports, who knew the lay of the land from prior visits, was visibly surprised considering the enormous developments which the port has experienced in recent years.

    Timo Schön expressed his thanks for the warm welcome: “Cuxhaven is developing persistently and is perfectly adapting to ever-changing, new market challenges. It is a logistics hub with a wellness factor which generates strong potential for customer loyalty. I’ve felt very welcome and I also look forward to future, close cooperation with the HWG and its members!”

    “It is our intention to intensively continue the previous, successful partnership with the Seaports of Niedersachsen under the new leadership of Mr. Schön, in the spirit of mutual trust. For this reason, we’re glad that Mr. Schön, a recognized expert in maritime business, was appointed to this important position as a successor to Ms. Onnen-Lübben,” added HWG board chairman Hans-Peter Zint.

    Not far from the Alte Liebe, in front of the Hamburg Lighthouse across from the offices of HWG member DFDS, a picture taken together commemorated the occasion.

     

     

  • Stipendiaten besuchen Cuxhaven

    Stipendiaten besuchen Cuxhaven

    HWG-Mitglied Cuxport hält Vortrag zu Offshore-Energie und Naturschutz

    Copyright: Cuxport GmbHAnfang August besuchten 35 Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung aus unterschiedlichen europäischen Universitäten und Hochschulen im Rahmen eines Seminars die Nordseeküste. In Otterndorf nahe Cuxhaven wurden bei einem Initiativseminar zum Thema „Wattenmeer – UNESCO-Weltnaturerbe im Norden Deutschlands“ die Chancen und Herausforderungen des Wattenmeers für die Region beleuchtet.

    Neben Vorträgen, Diskussionen und Exkursionen gab es auch Gespräche mit hochkarätigen Gästen wie dem ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsident, aktuellen Abgeordneten des Europäischen Parlaments und Altstipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung David McAllister und Dr. Ulrich Getsch, Oberbürgermeister von Cuxhaven. Teil des Besuchs war neben einer Wattwanderung mit anschließendem Mikroskopieren ebenfalls ein Besuch beim HWG-Mitglied Cuxport mitsamt Hafenrundfahrt. Cuxport-Geschäftsführer Michael de Reese hielt einen Vortrag, bei dem er die Chancen der Offshore-Windenergie für den Standort in der Region Nordwest aufgriff und Cuxhaven in die Rangfolge der Häfen der Welt einordnete. Hier wurde auch die Bedeutung als Deutsches Offshore-Industrie-Zentrum hervorgehoben, die Cuxhaven in den letzten Jahren in der Branche gewonnen hat.

    „Cuxhaven ist nicht nur für die Logistik- und die Windenergie-Branche ein wichtiger Standort. Seine Vorteile und Alleinstellungsmerkmale wie auch die Potenziale für die Zukunft der nächsten Generation nahe zu bringen, ist uns daher überaus wichtig. Es war uns eine Freude, den Studierenden den Hafen Cuxhaven auf diese Weise näher zu bringen“, beschrieb Michael de Reese den Besuch anschließend.

    Theresa Gröninger, Stipendiatin und Organisatorin des Seminars, fasste das Seminar in Cuxhaven wie folgt zusammen: „Wir wollten den Konstipendiaten ein Stück Norddeutschland zeigen und die Teilnehmer waren begeistert zu sehen, dass vor allem die Region rund um Cuxhaven im Umbruch ist. Herr de Reese engagiert sich mit Cuxport für einen Wirtschaftswandel und ist somit am Puls der Zeit!“