Plambeck

  • ITB 2018: Cuxland stellt neue Tourismusangebote vor

    ITB 2018: Cuxland stellt neue Tourismusangebote vor

    Hoteltürme sollen „Tor zur Welt“ im Hafen Cuxhaven bilden

    Die Pressekonferenz des Nordseeheilbads Cuxhave auf der ITB. Copyright: Medienbüro am ReichstagAuch in diesem Jahr präsentierte Cuxhaven, vertreten durch die HWG-Mitglieder Cuxland-Tourismus und Nordseeheilbad Cuxhaven, die neuen touristischen Angebote der Region auf der Internationalen Tourismus Börse in Berlin.  Auf der Pressekonferenz am 8. März 2018 konnte Nordseeheilbad-Geschäftsführer Erwin Krewenka erfreut verkünden, dass auch 2017 die touristische Entwicklung mit rund 600.000 Übernachtungsgästen und 3,8 Millionen Übernachtungen stetig positiv waren.

    Stefanie Fuchs, zuständig für Radtourismus bei Cuxland-Tourismus, Teil der Agentur für Wirtschaftsförderung Cuxhaven, stellte das neue Aktivprogramm vor, speziell die zwölf neuen Radwege und Touren, die plattdeutsche Namen tragen. Der Radtourismus sei für Besucher von besonderer Bedeutung, immerhin, so erklärte sie, interessierten sich 40 Prozent der Deutschen im Urlaub für Radfahren. Die Route „De Küst“ wurde stellvertretend vorgestellt und es wurde bildmalerisch beschrieben, welche Attraktionen Besucher an verschiedenen Standorten der Region erleben können. Zu finden sind die neuen Themenrouten online unter: www.cuxland-tourenplaner.de

    Anschließend zeigte der Cuxhavener Unternehmer und Investor Norbert Plambeck erste Ideen und Pläne für die Entwicklung des Alten Fischereihafens, dessen Besitzer er seit Anfang 2017 ist. Sein erklärtes Ziel sind ganzjährige, wetterunabhängige Erlebnis- und Genussangebote. Für die Erarbeitung des bisher nicht vorhandenen Bebauungsplans hatte die Stadt Cuxhaven gemeinsam mit dem Investor einen städtebaulichen Architektenwettbewerb ausgeschrieben. Nach großem öffentlichem Interesse wählte die Jury, bestehend aus Vertretern von Stadt, Politik und Investor, zwei Gewinner aus, deren Vorschläge nun als Grundlage für die Erarbeitung des Bebauungsplans dienen. Das Konzept mit dem Motto „Alte Sehnsucht, neue Liebe“ soll die historischen Funktionen des Hafens, wie die Auswanderung und die Fischerei, mit modernen Aspekten wie dem Offshore-Hafen verbinden. Seine Angebote orientieren sich zudem eng an den Wünschen und Bedürfnissen der Einwohner, denn wenn sie sich dort wohl fühlten, beschrieb er, dann sei der Alte Fischereihafen authentisch und ziehe auch Besucher von außerhalb an. Auch der Schiffsverkehr sei ein besonderes Erlebnis, „schließlich fahren die Schiffe bei uns so nah vorbei, wie sonst nirgendwo.“

    Das neue Wahrzeichen des Hafens könnte laut Architektenvorschlägen eine Konstruktion aus zwei Hoteltürmen, die oben verbunden ein knapp 60 Meter hohes „Tor zur Welt“ bilden sollen. Norbert Plambeck zeigte jedoch mehrere Visualisierungen des Architektenbüros Holzer Kobler und erklärte, dass das Tor auch als Aussichtsplattform für das umliegende Land und die Elbe dienen könne. Die Jury einigte sich darauf, für die Bebauung des Kopfgrundstückes an der Hafeneinfahrt einen weiteren Architektenwettbewerb auszuloben. Zudem beinhaltet das Konzept laut Plambeck eine Einbindung der Hapag-Hallen und die Wiederbelebung des Kreuzfahrt-Terminals sowie ein Lifestyle-Hotel innerhalb der 500 Meter langen Fischhallen. In Planung ist der Bau der Kaimauern, in dessen Zuge eine Tiefgarage mit 700 Stellplätzen entstehen wird.