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  • Siemenswerk in Cuxhaven liefert Teile für weltgrößten Offshore-Windpark

    Großauftrag sichert Arbeitsplätze

    Siemenswerk in Cuxhaven liefert Teile für weltgrößten Offshore-Windpark

    copyright: Siemens Gamesa Renewable EnergySiemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) steht vor dem größten Offshore-Projekt in der bisherigen Unternehmensgeschichte. Das dänische Energieunternehmen Ørsted hat von dem Weltmarktführer in diesem Segment 170 Anlagen für den größten Offshore-Windpark der Welt bestellt. Der Windpark „Hornsea Two“ mit einer Gesamtleistung von 1386 Megawatt und einer Fläche von 462 Quadratkilometern soll bis 2022 vor der Ostküste Englands entstehen.

    "Wir freuen uns sehr, dass Ørsted bei dem neuen Projekt erneut auf Siemens Gamesa vertraut. Hornsea Project Two setzt in Europa neue Maßstäbe hinsichtlich Leistung und Technologie. Siemens Gamesa liefert für das Projekt die neueste Anlagengeneration auf Basis seiner Offshore-Produktplattform. Die SG 8.0-167 DD erreicht gegenüber dem Vorgängermodell einen um 20 Prozent gesteigerten Energieertrag und liefert somit noch höhere Renditen", betont Andreas Nauen, CEO Offshore bei SGRE. Das Projekt unterstreiche beispielhaft die zunehmende Rolle, die Offshore-Windenergie im europäischen Energiemix einnimmt.

    Von dem Auftrag wird auch das in 2017 in Betrieb genommene Turbinen-Werk in Cuxhaven stark profitieren, denn hier werden die Maschinenhäuser gebaut. Das spanisch-deutsche Unternehmen kündigte an, die Belegschaft in den kommenden Monaten auf mehr als 1.000 Beschäftige aufzustocken. Erst jüngst wurde im Cuxhavener Werk die erste Windkraftturbine fertiggestellt. Das Werksteam des Unternehmens stellte zunächst das Backend (Kabine), den Generator und die Rotornabe zusammen und führte dann den abschließenden Test der Turbine durch.

    Die Produktionshalle am Standort Cuxhaven verfügt über eine Nutzfläche von rund 55.000 Quadratmetern. Laut Siemens Gamesa ist das Cuxhavener Werk für die kommenden drei Jahre schon jetzt stark ausgelastet. Erst im November hatte der schwedische Energiekonzern Vattenfall den Auftrag für den Bau von Maschinenhäusern für 113 Windkraftwerke der neuen Acht-Mega-Watt-Klasse in Auftrag gegeben. Die Offshore-Anlagen sollen ab 2020 in drei Windparks in der Nord- und Ostsee aufgestellt werden.