Siemens in Cuxhaven – Eine Chance für Wirtschaft und Region

HWG-Wirtschaftstreff 2015 in Cuxhaven bietet Ausblick auf Offshore-Entwicklung am Standort

Copyright: Medienbüro am Reichstag GmbHCuxhaven, 4. Dezember 2015 – Der Wirtschaftstreff der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG) stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der Offshore-Windenergie. Nachdem im August die Ansiedlung der neuen Turbinenproduktionsstätte von Siemens bekannt gegeben wurde, bereitet sich der Hafenstandort nun auf die Umsetzung dieses Projektes und weitere Entwicklungen im Offshore-Geschäft vor.

Auf der jährlichen Informationsveranstaltung der HWG wurde das Projekt Siemens-Ansiedlung den Mitgliedern der HWG sowie einem Fachpublikum der Offshore-Branche vorgestellt. Dr. Thorsten Granzow, Projektleiter der Siemens AG für das neue Produktionswerk, erläuterte: „Der Aufbau der Offshore-Windindustrie in Deutschland hat Fahrt aufgenommen – das zeigen die bereits realisierten Projekte und in Betrieb genommenen Windparks in der Nord- und Ostsee und im Atlantik. Nun gilt es, dieses Tempo beizubehalten und den Umstieg auf Erneuerbare Energien voranzubringen. Ab Inbetriebnahme im Sommer 2017 wird das Werk pro Jahr mehr als 100 D7-Turbinen produzieren – eine neue, getriebelose Anlagengeneration mit sieben Megawatt Leistung.“

Im Anschluss zeigte Dr. Hans-Joachim Stietzel, Leiter der Agentur für Wirtschaftsförderung Cuxhaven und Vorstandsmitglied der HWG, in einem Ausblick, welche regionalwirtschaftlichen Auswirkungen diese Ansiedlung auf den Standort Cuxhaven haben wird. „Die Produktion der Offshore-Windenergie-Turbinen von Siemens wird in Cuxhaven weitere Ansiedlungen, Investitionen und Jobs mit sich bringen – darauf freuen wir uns und leisten im Moment bereits alles, um diese Entwicklungen vorzubereiten und zu begleiten. Die regionalökonomischen Effekte für Cuxhaven und die Region beinhalten nicht nur neue Arbeitsplätze sondern auch die Verbesserung der Infrastruktur und des Standortimages, eine Erhöhung der Kaufkraftsumme, eine Belebung des Wohnungsmarktes und positive Auswirkungen im Wissens- und Technologiebereich“, sagte Dr. Stietzel.

Nach den Vorträgen nahmen die Teilnehmer die Gelegenheit wahr, sich bei einem kleinen Imbiss über die Chancen und Möglichkeiten der wirtschaftlichen Entwicklung Cuxhavens mit den Sprechern und untereinander auszutauschen.

Hans-Peter Zint, Vorstandsvorsitzender der HWG und Geschäftsführer der Cuxport GmbH, zeigte sich zufrieden mit der Veranstaltung: „Die Ansiedlung von Siemens wurde in enger Zusammenarbeit von öffentlicher Hand, Politik und Wirtschaft mit hohem langfristigem Engagement vorbereitet. Dieser große Erfolg birgt enormes Potenzial, nicht nur für regionale Unternehmen sondern auch für Cuxhaven als Offshore-Basishafen. Daher ist es uns wichtig, sowohl der heimischen Wirtschaft als auch der Offshore-Branche dieses bedeutende Projekt näherzubringen.“

 

 



Über die HWG
Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die Positionierung Cuxhavens als bedeutendsten Hafenstandort für die Offshore-Windenergie in Deutschland ein.

www.port-of-cuxhaven.de

 

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