Wirtschaftstreff 2014: Cuxhaven als Versorgungshafen von Offshore-Windparks

Cuxhaven, 12. September 2014 – „Service-Logistik für Offshore-Windkraftwerke“ lautete das Thema des diesjährigen Wirtschaftstreffs der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. (HWG), der am heutigen Freitag in den Hapag-Hallen am Steubenhöft stattfand. Fazit: Die ersten Windparks in der Nord- und Ostsee wurden bereits erfolgreich fertiggestellt. Nun gilt es die Ver- und Entsorgung während der Inbetriebnahme und der folgenden langjährigen Betriebsphase effizient und wirtschaftlich sicherzustellen.

Der Wirtschaftstreff diente insbesondere dem Erfahrungsaustausch zur Ver- und Entsorgung der Windparks im Regelbetrieb und den logistischen Anforderungen im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme von Hochspannungsgleichstrom-Übertragungs-Plattformen (HGÜ). So widmeten sich auch zwei Fallstudien, die von David Kölpin, Betriebsleiter der EWE Offshore Solutions, und Björn Wittek, Geschäftsführer der Rhenus Offshore Logistics, vorgestellt wurden. Darüber hinaus diskutierten die mehr als 100 Teilnehmer über mögliche Kostensenkungspotenziale in der Offshore Service Logistik.

Hans-Peter Zint, Vorsitzender HWG Cuxhaven: „Das Thema Offshore Logistics rückt gerade bei uns in Cuxhaven immer stärker in den Fokus. Neben der guten geografischen Lage Cuxhavens bietet der Hafen nämlich ideale infrastrukturelle und technische Voraussetzungen, um einen reibungslosen und wirtschaftlichen Ablauf der Logistikkette für die Offshore-Windparks zu gewährleisten. Die Windkraftwerke in der Nordsee sind ohne eine längere Revierfahrt einfach und schnell zu erreichen. Das ist für unseren Standort ein großer Vorteil, den wir nutzen und stärker ausbauen werden.“

Daniela Behrens, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr: „Die niedersächsische Hafenlandschaft zeichnet sich durch eine enorme Vielfalt und große Bandbreite aus. Die niedersächsischen Seehäfen tragen schon jetzt einen erheblichen Anteil zur Umsetzung der Energiewende bei. Das beste Beispiel dafür ist der Hafen Cuxhaven. Hier haben das Land Niedersachsen und sein Infrastrukturbetreiber NPorts erstmalig in ganz Deutschland einen speziellen Offshore-Hafen entwickelt, um die Errichtung und den Betrieb von Offshore-Windparks zu gewährleisten. Cuxhaven ist eine Keimzelle für den Aufbau von Offshore-Windparks und verfügt über den größten Offshore-Terminal an der deutschen Nordseeküste. Der Standort bietet hervorragende Umschlagmöglichkeit für sogenannte Jack-up-Schiffe, die sich hier mit Pfählen im Meeresgrund festsetzen können. Gegenwärtig können drei Jack-up-Schiffe parallel beladen werden. Daneben werden in Cuxhaven Offshore-Bauteile direkt am Fahrwasser produziert und können auf kürzestem Wege umgeschlagen werden. Aber auch der Hafen in Emden ist ein wichtiger Pfeiler der On- und Offshore-Industrie, während sich Norddeich zu einem Offshore-Versorgungshafen entwickelt hat. Insgesamt leisten unsere Häfen damit einen wichtigen Beitrag zum Betrieb und Ausbau von Offshore-Windparks.“

Über die HWG
Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die Positionierung Cuxhavens als bedeutendsten Hafenstandort für die Offshore-Windenergie in Deutschland ein.

www.port-of-cuxhaven.de

Pressekontakt
Jeanette Laue
Medienbüro am Reichstag GmbH
Im Haus der Bundespressekonferenz
Reinhardtstr. 55
10117 Berlin
Tel. +49 (30) 20 61 41 30 38
Fax +49 (30)-30 87 29 95
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



Pressemitteilungen abonnieren