Cuxhaven: DFDS bietet Alternative und bringt Turmsektionen für Windpark per Fähre nach Esbjerg

Schwertransporte für Windpark in Schleswig-Holstein umgehen reparaturbedürftige Rahder Hochbrücke

Cuxhaven, 4. Oktober 2013 – Sondertransport ist genau die richtige Bezeichnung für das, was DFDS Seaways, Cuxport und die Paderborner Spedition Universal Transport in den nächsten Wochen leisten: Aufgrund der Sanierungsarbeiten an der Rahder Hochbrücke, einer Autobahnbrücke über dem Nord-Ostsee-Kanal bei Rendsburg, müssen die Schwerlasttransporte mit Turmsektionen für den geplanten Windpark nahe Hemme im Norden Schleswig-Holsteins über den Seeweg von Cuxhaven ins dänische Esbjerg transportiert werden.

Tim-Oliver Sachweh, Deputy Manager Automotive & Project Logistics: „Die Aufnahme der Fährverbindung zwischen Cuxhaven und Esbjerg stellt eine effiziente Lösung dar, weil Cuxhaven und die dort ansässige maritime Wirtschaft über die notwendige Infrastruktur und das Know-how verfügen, schwere Anlagenkomponenten für Windparks auf See und an Land zu verladen und zu verschiffen. Die temporäre Fährverbindung stellt eindrucksvoll unter Beweis, wie flexibel DFDS Seaways und Cuxhaven auf die Anforderungen der Windenergie reagieren können.“

In den frühen Morgenstunden des 30. September 2013 erfolgte bereits der erste Transport: So rollten insgesamt zehn Schwergut-Lkw der Spedition Universal Transport beladen mit Turmsektionen der Firma Ambau über die Cuxhavener RoRo-Rampe in die DFDS-Fähre "Fionia Seaways". „Die Beladung des Schiffs verlief reibungslos und wurde schnell und effizient dank unserer Partner Cuxport und Universal Transport in weniger als zwei Stunden abgewickelt. Mit dieser Alternative haben wir dazu beigetragen, dass dieses Windparkprojekt ohne größere Verzögerungen umgesetzt werden kann“, erklärte Sachweh.

Holger Dechant, Mitglied der Geschäftsleitung Universal Transport: „Wir freuen uns, dass wir unserem Kunden zusammen mit unseren Partnern eine intelligente und schnelle Alternative anbieten konnten, wenngleich dieser Umweg für die Auftraggeber natürlich einen höheren und vorher nicht eingeplanten Kostenaufwand bedeutet.“

Die Überfahrt nach Dänemark dauert ungefähr acht Stunden. Anschließend werden die Turmsektionen noch mindestens 200 Kilometer zur Windparkbaustelle in Hemme transportiert. Danach kehren die Schwergut-LKW nach Cuxhaven zurück und laden weitere Komponenten. Pro Abfahrt können bis zu zwölf Schwergut-Lkw Einheiten, mit einem Gesamtgewicht von 180 Tonnen pro Einheit auf den DFDS-Frachtfähren transportiert werden. Noch mindestens zehn weitere Transporte werden in den kommenden Wochen über Cuxhaven erfolgen.

Über HWG

Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die Positionierung Cuxhavens als bedeutendsten Hafenstandort für die Offshore-Windenergie in Deutschland ein.

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