Hafenwirtschaftsgemeinschaft: Cuxhaven bereit für die Energiewende

Cuxhaven, 25. August 2013 – Die Offshore-Windenergie ist ein essentieller Pfeiler der Energiewende. Um die Rahmenbedingungen dieser nachhaltigen und zukunftsträchtigen Energieform zu verbessern, haben sich die norddeutschen Küstenländer und -städte zu einem Aufruf entschlossen: Dieser Mahnruf an die Bundesregierung, der am 26. August 2013 der Öffentlichkeit vorgestellt wird, trägt den Namen „Cuxhavener Offshore Appell“ – und unterstreicht damit einmal mehr die Bedeutung der Stadt an der Kugelbake für das Jahrhundertprojekt Energiewende.

Die Offshore-Windenergie ist ein wichtiger Baustein, um die energie- und umweltpolitischen Ziele der Bundesrepublik zu verwirklichen. Der Standort Cuxhaven hat bereits früh die Bedeutung dieser Branche für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands erkannt: Seit dem Jahr 2007 entstand hier die Offshore Basis Cuxhaven. Durch vorausschauende Investitionen des Landes mit Unterstützung der EU sowie durch private Investoren sind in den letzten Jahren optimale Infrastrukturen für die Offshore-Windenergie-Industrie geschaffen worden. Mit den Offshore Terminals I + II, den Schwerlaststraßen sowie der Schwerlastplattform für den Umschlag von komplett montierten Anlagen bzw. Komponenten bietet die Offshore Basis Cuxhaven beste Bedingungen für die Offshore-Industrie an der deutschen Nordseeküste. Von hier aus kann die Errichtung der Offshore-Windparks in der Nordsee in optimaler Weise erfolgen.

Mit der Ansiedlung von Unternehmen wie der AMBAU GmbH im Jahr 2008 haben die frühzeitige politische Weichenstellung in Richtung Offshore-Windenergie und die Investitionen des Landes und der Stadt Cuxhaven in die Offshore-Infrastruktur in Cuxhaven ihre Bestätigung gefunden. Der Standort Cuxhaven konnte den Umschlag von Stückgütern (wie zum Beispiel Windenergiekomponenten) im ersten Halbjahr 2013 auf 440.524 Tonnen steigern. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von 11 Prozent (2012: 397.191 Tonnen).

Der „Cuxhavener Offshore Appell“ formuliert nun Schritte, die notwendig sind, um die aktuelle wirtschaftliche Krise der Offshore-Industrie nachhaltig zu überwinden. Der Appell an die Bundesregierung will die für die gesamte Branche der Erneuerbaren Energien schädliche Diskussion zum EEG beenden, die zu einer massiven Verunsicherung der Märkte und Marktteilnehmer geführt hat.

Dr. Ulrich Getsch, Oberbürgermeister von Cuxhaven und Vorstandsmitglied der Hafenwirtschaftsgemeinschaft, erklärte dazu: „Dass unser Standort zum Namensgeber und Vorstellungsort für einen gemeinsamen norddeutschen Appell wird, begrüßen wir sehr. Und dieser Schritt macht durchaus Sinn, führt man sich vor Augen, in welchem Maße die Offshore-Industrie in Cuxhaven präsent ist. Bereits Jahre vor der Erfindung des Begriffs ‚Energiewende‘ haben wir hier mit unserer Offshore Basis dieser zukunftsträchtigen Branche eine Heimat gegeben. Nun gilt es, vernünftige Rahmenbedingungen für diese Industrie zu schaffen.“

Bildunterschrift: Dr. Ulrich Getsch, Oberbürgermeister Cuxhaven, Vorstandsmitglied Hafenwirtschaftsgemeinschaft

Über Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven

Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die Positionierung Cuxhavens als bedeutendsten Hafenstandort für die Offshore-Windenergie in Deutschland ein.

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Jeanette Laue
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