Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven feiert 2. CuxDay - Kooperation innerhalb der Metropolregion Hamburg im Fokus

Cuxhaven, 23. November 2011 – Unter dem Motto „Offshore-Basis Cuxhaven“ lud die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. (HWG) am 22. November 2011 zum 2. CuxDay in den Hafen-Klub Hamburg. Unter der Schirmherrschaft von Cuxhavens Oberbürgermeister Dr. Ulrich Getsch diskutierten namhafte Referenten das Potenzial der wachsenden Zusammenarbeit zwischen den Häfen Cuxhaven und Hamburg im Bereich der Offshore-Windenergie.

Nach den Grußworten des Hamburger Staatsrats Dr. Bernd Egert von der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation sowie Cuxhavens Oberbürgermeister Dr. Ulrich Getsch widmete sich die Veranstaltung in zwei Fachvorträgen der Offshore-Windenergie. Roland Berger von der EnBW Erneuerbare Energien GmbH erläuterte in seinem Beitrag „Wie kommt der Windpark ins Meer?“ die aufwändige Errichtung von Windparks anhand der mit den eigenen Ostsee-Projekten gemachten Erfahrungen. Im Anschluss stellten Hans-Peter Zint und Dr. Hans-Joachim Stietzel, Vorsitzende der HWG, dem Fachpublikum das Potenzial der Offshore-Basis Cuxhaven vor.

Einigkeit bestand in der Einschätzung, dass Cuxhaven ein wichtiger Partner in der Metropolregion rund um Hamburg ist. Deutlich wurde auch, dass sich mit den Entwicklungen in der Offshore-Windenergie zwischen den benachbarten Elbstandorten eine zukunftsträchtige Komplementärfunktion abzeichnet. So bietet der Standort Cuxhaven mit seiner einzigartigen Infrastruktur der Offshore-Terminals I + II, der Cuxport-Anlage, den Ansiedlungen von Offshore-Firmen sowie verschiedenen weiteren Offshore-Dienstleistern bereits eine Reihe von Alleinstellungsmerkmalen in diesem wichtigen Segment. Produktion, Vormontage und Umschlag von Offshore-Komponenten können grundsätzlich nur in kurzer Entfernung zu den Windparks der Nordsee, wie zum Beispiel in Cuxhaven, erfolgen. Demgegenüber befindet sich elbaufwärts in Hamburg eine der größten Unternehmenskonzentrationen Europas im Bereich der Erneuerbaren Energien, und dies insbesondere auch im Segment Wind. Produktentwicklung und Vertrieb, Konzessionierung und Finanzierung, aber auch die Offshore-Zentralen wichtiger Energieversorger sind in Hamburg konzentriert. Vor dem Hintergrund dieser komplementären Struktur zeichnen sich für beide Standorte deutliche Synergie-Effekte ab. Vernetzung, Marketing, Arbeitsteilung bei der Projektumsetzung, der kontinuierliche Austausch von Know-how und Fachkräfteinitiativen können dafür wichtige Handlungsfelder darstellen.

So kann die „Hafenkooperation Unterelbe“ jetzt mit konkreten Projekten, die über den regelmäßigen Informations- und Wissensaustausch der Hafenverwaltungen und über gemeinsame internationale Marketingaktivitäten hinausgehen, mit Leben erfüllt werden. Peter Zint erklärte im Anschluss an den 2. „CuxDay“: „Für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende müssen alle Beteiligten zusammenarbeiten. Die regionale Vernetzung bietet hierfür eine großartige Ausgangsbasis – Cuxhaven als Werkbank für die Offshore-Windenergie-Hauptstadt Hamburg – das Komplementärpotenzial dieser beiden Elbanrainer ist offenkundig und sehr bedeutend.“

Über HWG
Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die Positionierung Cuxhavens als bedeutendsten Hafenstandort für die Offshore-Windenergie in Deutschland ein.

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Jeanette Laue
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