Große Schiffstaufe in Cuxhaven

Zwei neue Trawler für die Cuxhavener Hochseefischerei

 

Trawler Cuxhaven und Berlin, copyright: Melanie FischerDie Deutsche Fischfang-Union, ein Tochterunternehmen der isländischen Samherji-Gruppe, hat am 12. Januar 2018 die Taufe ihrer neuen Hochseetrawler NC 100 „Cuxhaven“ und NC 105 „Berlin“ gefeiert. Rund 400 Gäste aus insgesamt 17 Nationen waren gekommen, um sich die in der norwegischen Myklebust-Werft gebauten, hochmodernen Fangfabrikschiffe anzusehen. Unter den Gästen waren auch  Haraldur Gretarsson, Geschäftsführer der DFFU, Dr. Ulrich Getsch, Bürgermeister der Stadt Cuxhaven, und Dr. Hermann Onko Aeikens, Staatssekretär im Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung.

„Das ist ein sehr großer Tag in der Geschichte der DFFU. Diese Neubauten sind ein wichtiger Schritt, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und ebenso wichtig um talentierte, junge Menschen für die interessante und vielfältige Arbeit auf See zu begeistern. Dass so viele Einwohner von Cuxhaven an Bord gekommen sind und an den Neubauten so viel Interesse gezeigt haben, hat unsere Erwartungen übertroffen und uns sehr gefreut“, sagte Haraldur Grétarsson am Rande der Schiffstaufe. Entworfen wurden die 81,22 Meter langen und 16 Meter breiten Schiffe von Rolls Royce, der ebenfalls für die Produktion der Hauptmotoren verantwortlich war.

Insgesamt investierte die Cuxhavener Reederei etwa 80 Millionen Euro in die beiden Fisch-Trawler. Sie besitzen eine Maschinenleistung von 3.600 kW, eine Bruttoraumzahl (BRZ) von 3.969 und bringen es auf eine Höchstgeschwindigkeit von 16 Knoten. Im Gegensatz zu ihren Vorgängern, der „Kiel“ und der „Balvin“, sind die neuen Schiffe durch ihr treibstoffsparendes „Wave-Piercing-Design“ wesentlich effizienter und umweltfreundlicher. Zudem sind die Schiffe mit moderner Automatik und Ausrüstung sowie erstklassigen Sozialstandards für die bis zu 35-köpfige Crew ausgestattet. Daneben besitzt die „Berlin“ eine Fischmehlanlage. Die beiden Schiffe sind die ersten Neubauten der Reederei seit einem Vierteljahrhundert.

 

 

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